Der Wetterbericht war alles andere positiv und zumindest die Sonne sollten wir heute nicht zu Gesicht bekommen. Trotz der düsteren Wetterprognosen war es morgens noch trocken und blieb es auch bis Mittags. So kamen einige dann doch noch gänzlich trocken, zumindest von oben, wieder im Ziel an. Der Regen hatte die Strecken rutschig und matschig werden lassen, so dass im Ziel auch der Hochdruckreiniger gefragt war, um den Schlamm von den Halden wieder von den Rädern zu waschen. Viele Bilder vom heutigen Tage gibt es von der Halde Hoheward und der dortigen Kontrolle bei uns in der Galerie.

Unsere Teams sind unterwegs um für euch die CTF auszuschildern. Die Strecken sind mit unseren Schildern, Flatterband und Pfeilen auf dem Boden gekennzeichnet. Bitte beachtet, dass es auf der 40 und 65 km Strecke eine kleine Änderung gibt. Nach der Halde Schurenbach ist die Durchfahrt unter einer Brücke nicht möglich. Bitte folgt hier der Ausschilderung, die euch nach kurzer Zeit wieder auf die geplante Strecke bringt. Los geht es morgen ab 9:00 Uhr, wir freuen uns auf euch.

Der RTF Saisonabschluss fand für mich beim RSV Spandau statt. Bei der Anmeldung traf ich heute Familie Kersten vom RSV Edelweiß Mettmann, die heute ebenfalls am Start waren. Dazu hatten auch einige Sportler vom RST Lübeck und dem MTV Aurich den Weg nach Berlin gefunden, ein buntes Feld von rund 200 Radsportlern auch heute wieder. Bereits am Start um 10:00 Uhr, da ging es wirklich erst los, herrschten angenehme 16 Grad, so dass eigentlich alle noch einmal in kurz/kurz auf die Strecke gingen. Im Laufe der Tour stieg die Temperatur dann deutlich über 20 Grad.

Der Herr in schwarz unter dem Baum schickte uns mit ein paar netten Worten auf die Strecke und erklärte ganz nebenbei, dass die Schule nun renoviert werden würde und ihm der Aufwand für die Ausrichtung einer RTF eigentlich auch zu viel sei, deshalb wäre dies die letzte RTF in Spandau! Mal sehen ob sich dann ein anderer Verein findet, der das Doppelwochenende in Berlin zum Saisonende mit gestaltet.

Vom Start weg ging es auch heute wieder schnell zur Sache, wobei auf den ersten 10 Kilometern immer wieder rote Ampeln den Pulk ausbremsten. Dann kam aber Ruhe in die Gruppe von knapp 50 Radsportlern und zügig ging es nach Westen, hieß die Tour doch "Jenseits der Havel". Irgendwann überholte uns dann mit Blaulicht die Polizei und setzte sich vor den Pulk und führte uns bis zur ersten Kontrolle. Das war wohl allerdings weniger aus Freundschaft, sondern die Dame wollte sich über die zu große Gruppe beschweren. Wir durften dann aber alle weiterfahren. Da wir noch nach Hause fahren wollten wählte ich heute die 76 km Runde, die kurz nach der ersten Kontrolle Streckenteilung hatte. Danach war ich dann leider die nächsten 40 km alleine unterwegs. Die Weite Brandenburgs und der Wind waren hier karge Begleiter. 

Auch die zweite Kontrolle war wieder sehr gut ausgestattet, hier gab es als Vorgeschmack auf Weihnachten schon einmal Dominosteine, wobei das mit der Schokolade in der Sonne nicht ganz so optimal war. Die letzten Kilometer kam dann doch noch einmal eine Gruppe, so dass ich diese zurück nach Spandau im dichter werdenden Verkehr gemeinsam absolvieren konnte. Entlang der B2 war zwar ein Radweg, besonders schön waren die Kilometer hier aber nicht.

Das Wochenend ein Berlin hat sich auf jeden Fall gelohnt, wobei die schönere Runde am Samstag geboten wurde. Hier war man sofort raus und konnte die Fahrt genießen, in Spandau merkte man dann doch die Großstadt auf den ersten und letzten knapp 10 Kilometern.

Nachdem uns jetzt alle Genehmigungen vorliegen haben wir die Tracks zu unserer CTF online gestellt. Auf der Veranstaltungsseite findet ihr den Track für eure Runde. Auf den Halden ist es nicht immer einfach mit dem Track den richtigen Weg zu finden. Deshalb werden wir auch dieses Jahr alle Strecken komplett für euch ausschildern. Achtet bitte auf die Schilder und das rot weiße Flatterband. Die ausgeschilderten Strecken am Tag der Veranstaltung zeigen euch immer den richtigen Weg, die Tracks sind nur als zusätzliche Sicherheit gedacht. Bedingt durch eine Großbaustelle im Emscherbruch mussten wir die Strecken der kürzeren Runden vom Start weg neu gestalten. Die Streckenteilung findet deshalb in diesem Jahr direkt auf dem Schulhof statt. Bitte beachtet die Hinweisschilder dazu, damit ihr alle auf die richtige Runde kommt. Los geht es am Sonntag um 9:00 Uhr. Bis 10:00 Uhr könnt ihr auf den beiden längeren Runden starten, bis 10:30 Uhr ist der Start für die beiden kürzeren Runden möglich. Auf der Halde Rungenberg werden wir euch einen Fotoservice bieten, die Bilder dazu werden kurzfristig nach der Veranstaltung schon online stehen.

In der Einrad und Jugendabteilung begrüßen wir Leonie Kosek als neues Mitglied.

Mein Saisonabschluss findet dieses Jahr in Berlin statt. Heute stand die RTF des RC Berliner Bär auf dem Programm, wobei der Startort in Saarmund und damit südlich von Berlin schon in Brandenburg liegt. Bei 16 Grad und strahlenden Sonnenschein für viele noch einmal die Gelgenheit heute in kurz auf die Strecke zu gehen. Vor dem Start wurde vor allem darüber gesprochen, ob man die 150 km Runde oder doch nur die 110 km Runde fahren würde. Kurz vor 10 Uhr gingen 188 Radsportler gemeinsam auf die Strecke. Der große Teil der Starter kam aus Berlin und Umgebung, nur einige wenige Teilnehmer hatten eine längere Anfahrt auf sich genommen.

 

Die Stecke führte durch den Fläming, wobei ausgedehnte Wälder immer wieder Schutz vor dem heftigen Wind gaben. Dazu kamen einzelne Seen und kleine Orte, in denen zum Teil noch einige Hundert Meter Kopfsteinpflaster zu absolvieren waren. Beim ersten groben Abschnitt war ich so überrascht, dass meine Gruppe gleich weg war, weil die voll durchgefarhen sind. Gleich vom Start weg ging es schnell zur Sache, alleine hatte man heute gegen den Wind kaum eine Chance. Bis zur zweiten Kontrolle nach 60 km gelang es mir immer wieder in verschiedenen großen Gruppen mitzufahren, wobei es schon toll war was die Jungs vorne im Wind geleistet haben. Nach der Kontrolle hatten wir Rückenwind, so dass man auch gut alleine fahren konnte.

An der dritten Kontrolle nach rund 90 km, Foto oben, musste man sich entscheiden ob man noch die 150er Schleife fahren wollte oder den direkten Weg ins Ziel wählte. Mit dem Rückenwind erreichte ich nach 105 km schnell wieder den Sportplatz in Saarmund, so dass noch viel Zeit für Kultur am Nachmittag in Potsdam übrig blieb.