In den letzten Monaten ist es leider immer öfter vorgekommen, dass Leute zu Fuß und entgegen der MTB-Strecke auf der Halde Hoheward unterwegs waren. Diese Leute gefährden vorsätzlich sich und andere. Da leider auch immer mehr Verbotsschilder an der Strecke entwendet wurden, bestimmt nicht von den Radsportlern selbst, haben wir nun gemeinsam mit dem RVR neue Aufkleber besorgt. Die markanten roten Aufkleber werden in Kürze wieder an allen Streckenteilen darauf hinweisen, dass die Nutzung für Fußgänger verboten ist. Ulli ist bereits unterwegs um die neuen Aufkleber "an den Pfosten" zu bringen.

Am Samstag trafen wir uns in Olfen um die ersten Kilometer des neuen Hohe Mark Steiges unter die Sohlen zu nehmen. Frank hatte die Strecke vorab ausgekundschaftet und uns für den heißesten Tag des Jahres auch eine Bademöglichkeit versprochen.

Treffpunkt war der Sportplatz in Olfen. Von hier ging es durch die Steverauen am Rand von Olfen vorbei. Hier bekamen wir gleich auf den ersten Metern eine Menge Tiere zu sehen, darunter Störche, Rehe, Rinder und Esel. Viele dieser in den Steverauen heimischen Tiere waren auch an der Wand einer neuen Skateanlage abgebildet. Die erste Badestelle an der Stever war uns doch noch ein wenig zu früh, hatten wir doch erst wenige Kilometer der Strecke zurückgelegt.

An einem über 100 Jahre alten Viadukt vorbei ging es weiter entlang der Alten Fahrt, vielen bestimmt von der CTF des RC Sprinter Waltrop bekannt. Nach rund 7 km verließen wir den Hohe Mark Steig und schwenkten nach rechts auf einen Rundweg rund um Olfen. Der Hohe Mark Steig geht von hier weiter nach Ahsen und in die Haard. Bevor der Weg 2021 offiziell eröffnet wird müssen die Macher sich aber noch was einfallen lassen, wie sie nach Ahsen kommen, da die dortige Brücke nach wie vor auch für Fußgänger gesperrt ist. Uns führte der Weg nun über Feld- und Wirtschaftswege zu einer tollen Badestelle an der Lippe. Die hälfte der Gruppe nutze den willkommenen Sprung ins kühle Nass, wobei wir über die doch beachtliche Strömung an dieser Stelle der Lippe staunten.

Der Rückweg nach Olfen verlief von hier recht kurzweilig. Wir kamen noch an zwei toll gestalteteten Stationen einer Schnitzeljagd vorbei, hier hatte sich jemand wirklich Mühe gegeben. Von weiten grüßte aber schon der Kirchturm von Olfen und damit auch der Abschluss unserer Runde, der uns gemeinsam in eine Eisdiele führte. Der letzte Kilometer zurück zum Auto war dann in der Mittagshitze nicht mehr so angenehm. Noch mehr Bilder von heute sind in der Galerie zu finden.

Frank plant bereits die nächste gemeinsame Wanderung. Am Samstag den 26.09.2020 soll es durch die Duisburger Seenplatte und an den Rhein gehen.

In Ermangelung organisierter RTF`s hatte die Cappuccinogruppe zu einer gemeinsamen Ausfahrt zum Longinusturm eingeladen und immerhin neun Teilnehmer sind der Einladung gefolgt. Start und Ziel war unser Trainingstreff in Polsum. Die Runde verlief hauptsächlich über Nebenstrecken. Nach kurzer Abstimmung hat die Ablösung an der Spitze wunderbar funktioniert. Am Ende sind wir wieder alle gemeinsam in Polsum angekommen und haben unseren Durst bei Lenz gelöscht.

Die Teilnehmer waren durchweg begeistert und wir planen daher weitere Ausfahrten an den nächsten Wochenenden. Dabei peilen wir ein moderates Durchschnittstempo an und planen bei Bedarf auch immer Pausen mit ein. Zudem wollen wir in Vereinskleidung fahren, um unseren Verein nach Außen wieder sichtbarer zu machen. Aber auch Nichtvereinsmitglieder sind gerne gesehen. Sollten sich genügend Interessierte finden, steht für Sonntag den16. August 2020 (Treffpunkt 10:00 Uhr in Polsum am Ehrenmal) die Kibbelingtour nach Winterswijk auf dem Programm. Anmeldungen bitte an Hubert K.

Den genauen Verlauf der Longinustour haben wir in einem kleinen Video festgehalten, der in Kürze auf Facebook zu finden ist.

Ansonsten findet seit Monaten bereits wieder unser Cappuccinotraining (seit diesem Jahr wieder mittwochs um 18:00 Uhr ab Polsum/Ehrenmal) statt. Wie gehabt sind alle Rennradler gerne gesehen.

Am 4. Juni 2020 wurde der 42 Kilometer lange Moutainbike-Rundkurs „Haard on Tour“ eröffnet. Oliver Rapp aus der Einradabteilung hat ihn ausprobiert. Natürlich mit dem Einrad.

Ich bin die 42 km Distanz in den letzten Wochen mehrfach mit dem 24 Zoll Einrad fürs grobe Gelände (Muni) gefahren und habe auf den Halden Rungenberg, Hoheward und Hoppenbruch den einen oder anderen Single-Trail ausprobiert. Der nächste Schritt war also ein 42 km Trail. Praktischerweise wurde jüngst eine entsprechend ausgeschilderte Strecke in der Haard eröffnet.

Dienstags vormittags um 09:00 Uhr ist die Haard noch ziemlich leer. Ideale Voraussetzungen, wenn man mit dem Einrad über einen Trail fahren und dabei die MTB Kollegen und Kolleginnen möglichst nicht behindert möchte.

Bei noch sehr angenehmen 16° C erfolgte der Einstieg in den Rundkurs über den Wanderparkplatz 58 an der Ecke Haltener Str. / Haardgrenzweg. Bereits von hier aus ist der Zubringer zum Rundkurs mit blauen Schildern gekennzeichnet. Ich bin in der Haard nicht ortskundig und habe mich von da an von den kleinen Pfeilen leiten lassen. Das hat über die ganze Strecke hinweg ganz gut funktioniert, auch wenn die Pfeile nicht immer ganz eindeutig waren. Leider ging dabei des Öfteren die allgemeine Orientierung verloren und ich war mir nicht immer ganz sicher, wo ich in der Haard eigentlich gerade war. Hier hätte eine kleine Nummerierung der Schilder geholfen. Als Einradfahrer bin ich meistens deutlich langsamer unterwegs, als die MTB‘ler. Daher hatte ich auch keine Probleme damit, Schilder zu übersehen. Den Zweiradkollegen und Kolleginnen könnte bei rasanter Fahrt jedoch schnell mal ein Hinweis entgehen.

Direkt nach dem Einstieg in den Rundkurs begrüßte mich auch schon das erste „Achtung“ Schild. Diese werden zu meist an besonders kritischen Stellen platziert. Allerdings hat sich mir nicht immer ganz die Logik erschlossen, nach denen die Schilder platziert wurden oder wovor sie eigentlich waren. Ab und an stand ich bereits bis zu den Knöcheln im Sand, bevor mich ein Schild warnte – wahrscheinlich vor dem Sand.

Ich bin auf dem Einrad kein Downhill-Experte. Mein Ehrgeiz bei dieser erste Probefahrt ging vielmehr dahin, den Kurs mehr oder weniger heil zu überstehen. Daher habe ich die eine oder andere Passage fußläufig überwunden. Eine besondere Herausforderung war teilweise auch der sandige Untergrund und einige Wurzelfelder. Das breite 24x3 Zoll Muni hat zwar schon ein sehr angenehmes Überrollverhalten, aber auch hier ein da ging es nur zu Fuß für mich weiter.

Den Energiehaushalt konnte ich mit wenigen Gels und Riegeln gut regulieren. Als echtes Problem stellte sich die Wasserversorgung heraus. Ich hatte zwar bereits eine 1,5 Liter Flasche im Rucksack, aber spätestens ab der Mitte Strecke musste ich mir eingestehen, dass ich den Zeitaufwand deutlich zu optimistisch eingeschätzt habe und musste nun mein Wasser strenger rationieren. Auf den 42 Kilometer auf der Halde Hoheward brauche ich i.d.R. knapp 4:30 h. Keine überragende Zeit, aber noch akzeptabel. Bei der Haard Tour war ich letztendlich fast sieben Stunden im Sattel.

Ab dem Zeitpunkt war mir dann auch die wunderschöne Landschaft ziemlich egal. Ich wollte die „grüne Hölle“, wie die Haard manchmal genannt wird, einfach nur noch überstehen.

Auch wenn die sandigen Streckenabschnitte ein wenig nervten, die ganze Tour länger als gedacht dauerte und am Ende sogar das Wasser knapp wurde, war es eine gute Idee, die Haard on Tour Strecke auf dem Einrad zu wagen und die Herausforderungen anzugehen. Allerdings wird das wahrscheinlich keine Aktion werden, die ich regelmäßiger durchführe. Zumindest nicht die ganze 42 Kilometer Strecke in Gänze.

 

 

 

Text + Fotos: Oliver Rapp

Nach den Schnuppertraining kommen auch Malte und Milan Büning zu uns in den Verein. Beide fahren gemeinsam Freitags in der Laufradgruppe und gehören damit natürlich auch zur Jugendabteilung.

Als neue Vereinsmitglieder begrüßen wir Bo und Matti Böckenhüser. Beide gehören zu unseren Nachwuchssportlern im BMX Bereich und damit auch zur Jugendabteilung. Bo startet immer Freitags in unserer Laufradgruppe, der etwas ältere Matti fährt seit vier Wochen in unserer BMX Anfängergruppe mit.