Am heutigen Dienstag führte uns die Strecke von Langenselbold aus in Richtung Osten. Jeden Tag ist ein anderer Verein für die Ausrichtung zuständig, heute war das der TV Schlüchtern. Los ging es bereits kurz vor 8 Uhr mit einer großen NRW Gruppe in der Kurbel Dortmund, der SC Capelle und der RSV Duisburg die Führung übernahmen.

Nach 15 km begannen dann auch erst die ersten moderaten Steigungen, die uns auf der ersten Hälfte der Tour begleiten sollten. Hier habe ich dann auch ganz kurz Joachim gesehen, der heute wieder in seinem gewohnten flotten Tempo unterwegs war. Nach knapp 30 km kam dann die erste Kontrolle in Leisenwald. Schön, dass auch das Umweltbundesamt eine eigene Betriebssportgruppe hat, die auch Rennrad fährt.

Am heutigen Montag stand die Flachetappe des BRT 2018 auf dem Programm, die Tour de Maingau. Morgens um 8:00 Uhr hatten sich bereits etliche Radler am Start eingefunden, um die kühlen Morgenstunden auszunutzen. Nach dem Regen vom Vorabend gab es sogar noch letzte Nebelfelder, die aber schnell in der Sonne verschwanden.

Die ersten Kilometer Richtung Süden führten uns durch lange Baumalleen ohne Verkehr aus Langenselbold heraus in Richtung Rodenbach. Im Laufe der nächsten Kilometer merkte man dann doch immer mal wieder das man sich im Rhein/Main Gebiet in einer dicht besiedelten Gegend befindet. So gab es immer wieder Ortsdurchfahrten mit Ampeln, bevor nach 30 km die erste Kontrolle in Rodgau auf uns wartete. Alle Kontrollstellen sind sehr gut ausgestattet, und was einige wohl freuen würde, es gibt vom Breitensportsponsor Krombacher sogar Alkohlfreies zu trinken an den Kontrollstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Schleife der 110 km Runde war sehr schön, hier wartete dann nach über 50 km Anfahrt auch der längste Berg des Tages. Ab Klein Umstadt begann der 7 km lange Anstieg zum Radheimer Berg, auf dem oben die 2. Kontrolle auf uns wartete. Schattig und kühl im Wald gelegen eine ideale Stelle, auch wenn der Anstieg gut zu fahren war.

Wo es hinauf geht, geht es auch wieder runter. Die Streckentopograhie die mir inzwischen eindeutig besser liegt als bergauf. Mit über 60 Sachen ging es nach Mosbach runter und dann gleich noch einmal einen kleinen Berg hinauf, damit waren die Schwierigkeiten des Tages aber auch geschafft. Nach gut verteilten weiterne 30 km kamen wir zur dritten Kontrolle, an der auch Joachim nach mir eintraf. Es muss sich aber niemand Sorgen machen, wie das Bild zeigt geht es ihm trotz der ruhigen Fahrweise heute gut, er war mit den großen Gruppe vom RTV Kurbel Dortmund unterwegs. Ich selbst war mit Fabian und Tobias von Edelweiß Mettmann unterwegs, das hat richtig gut geklappt mit uns dreien.

Über 500 Radsportler haben sich heute auf eine der angebotenen Strecken begeben, darunter wieder viele bekannte Gesichter aus NRW. Morgen führt uns die Tour nach Schlüchtern. Dann warten auch wieder deutlich mehr Höhenmeter auf uns, und das bei noch mehr Hitze.

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Am Sonntag, dem 22.7., trafen wir uns beim TSV Immendorf zum dortigen Marathon - dem "Condor-Flug". Mit dabei waren Anni, Dirk, Waska, Thomas, Christopher (mit seinem Kumpel Rashid), Thorsten und ich, einen Großteil der Strecke begleitete uns Johannes aus Rees.
Die Strecke ist wirklich schön, mit 2000 Höhenmetern durchaus anspruchsvoll. Anders als bspw. die Tour in Bochum, bei der viele kurze Anstiege mit kurzen Abfahrten der Freude Abbruch taten, waren hier die Anstiege und vor allem die Abfahrten länger und genussvoller, auf sehr schönem Asphalt, so dass der Name "Condor-Flug" auf jeden Fall seine Berechtigung hat.

Die Ausstattung der Kontrollen war ausreichend. Bei dem heißen Wetter kam es vor allem ja auf die Getränke an, wer etwas gegen Wasser aus Gartenschläuchen in Plastikeimern mit Instant-Tee angerührt hat, schaute leider in die Röhre. Anstelle der üblichen Riegel gab es eine Art Fruchtriegel auf Feigengrundlage, an einigen Kontrollen auch Bananen. An der Marathonkontrolle gab es Nudeln mit Bolognese, belegte Brötchen, Joghurts.

Ein paar schöne Begebenheiten gibt es noch zu berichten: an der Marathonkontrolle fror Anni ein wenig, das bekam eine der der Damen an der Kontrolle mit und brachte ihr sofort eine Decke (wer jetzt fragt, wiese frieren? dem kann ich nur sagen "Wind+geschwitzt=kalt". Mir war jedenfalls bullewarm). Klasse war auch, das Thomas Anni nach Ausfall des Akkus der hinteren Schaltung ihr sofort seinen gab, er ist die ganze Strecke daraufhin auf dem großen Blatt gefahren. Bombe! Schön war auch anzusehen, wie Johannes ohne viel Worte mit viel Umsicht sich um die Kollegen mitkümmerte, Windschatten gab, wenn Not am Mann war. Solche Gäste hat man gern, jederzeit wieder, Johannes!
Last but not least: Im Ziel gab es dann noch einen Gutschein für ein kaltes Getränk, und das alkoholfreie Weizen weckte wirklich wieder die Lebensgeister.

Es war wieder ein schöner Tag mit Sonnenschein und blauem Himmel und sehr netten Kollegen. Danke an alle Mitfahrer!

 

Jürgen

Die Anfahrt zum Bundes-Radsport-Treffen 2018 in Langenselbold habe ich mit der RTF in Immendorf kombiniert, auch eine Gegend in der wir aus dem Ruhrgebiet selterner unterwegs sind. Bei der Anfahrt am Nachmittag gab es etwas zu bewundern, was wir im Ruhrgebiet schon lange vermissen: in der Freundenberger Gegend regnete es heftig.

Der Startort in Langenselbold liegt mitten in der Stadtmitte in der sogenannten Herrenscheune, direkt hinter dem Rathaus. Hier war nachmittags richtig was los. Bei schönsten Wetter hielten sich viele Radsportler nach ihren Touren noch im Ziel auf und einige schauten auch den sehenswerten Radsportvorführungen im Radball und im Kunstradfahren zu. Die heutige RTF vom Klosterbeg zum Vogelsberg wurde von 930 Radsportlern besucht, darunter knapp 200 die den Radmarathon unter die Reifen genommen haben. Darunter auch Joachim, den ich im Ziel aber nicht mehr gesehen habe.

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Am Sonntag fuhren wir - Andrea, Theo, Christian, Waska, Thorsten, Jörg und ich - beim PSV Iserlohn. Während Jörg auf die 150er ging und Theo nachher auf die 70er abbog, nahmen wir uns die 100er vor.

Das Wetter war herrlich, azurblauer Himmel, Sonnenschein... die Strecke landschaftlich wundervoll, wobei sie recht häufig durch kleine Feldwege zweigte, die sich vom Asphalt her auch mal ein Mountainbike wünschten.
Thorsten war jedenfalls mit seinem Crosser bestens ausgerüstet.

Die Kontrollen waren sehr nett und sehr gut ausgestattet, die Iserlohner haben sich richtig Mühe gegeben, es fehlte an nichts und war schön für das Auge. Mit solch einem Lächeln wurden wir begrüßt:

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Herzllichen Dank an die Iserlohner für ihre vorzügliche Gastfreundschaft!

Im Ziel gab es dann kaltes Erdinger, Bratwurst und - mal eine willkommene Abwechslung - einen Salatteller mit verschiedenen Salaten.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung. Die 150er ist bestimmt auch sehr schön, führt sie doch eine ganze weile am Sorpesee entlang.

 

Hier noch ein paar Eindrücke von unserer Fahrt:
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Trainingsgruppe

Unser Radclub unterstützt bei der Großveranstaltung "Rad am Ring" auf dem Nürburgring (27-29. Juli) Team der Jugendfördereinrichtung Förderkorb Gelsenkirchen mit Leihrädern, tatkräftiger Unterstützung (Leiten einer Trainingsgruppe und aktive Teilnahme) und Sportbekleidung.

Unser Vereinsmitglied Werner Köhler, der selbst einige Jahre dort mitgefahren ist und Unterstützer war, ist nun im Betreuerteam. Er schreibt:


"Die jährliche Charityveranstaltung der Altfried-Fighter "Rad am Ring" begünstigt dieses Jahr den Förderkorb Gelsenkirchen. Im Gegenzug verpflichtet sich die Einrichtung auch ein Team, das am Nürburgring fährt, zu stellen. Mein Freund Martin und ich haben die Aufgabe übernommen ein Team zu trainieren und dann mit der Leitung des Förderkorbs zusammenzustellen. Seit Mitte April traineren wir jeden Mittwochen cirka 3 Stunden und fahren dabei 30-40 km.

Die Aufgabenstellung war Anfängern das Fahren mit einem Rennrad zu lehren. Also Sitzposition, Bremsen, Schalten, Kurbeln, auch die verschiedenen Lenkerhaltungen und Bergauf- und Bergabfahren waren Programm. Das übten wir an der Halde Ewald auf unserer Vereinsstrecke für Bergzeitfahren.

Einige Male fuhren wir auch von Polsum aus Richtung Klein-Reken. Die ersten Trainingstage waren schwierig, aber jetzt läuft es gut. Wir sind erstmals über den Granat gefahren. Alle haben das geschafft und waren stolz und motiviert. Wir sind dann nochmal von Lippramsdorf aus rauf und runter gefahren. Martin und ich - wir sind auch stolz, dass unser Einsatz sich gelohnt und Früchte getragen hat. Wir, das waren 6 Jugendliche, mit Jacqueline, einem Mädchen und 6 Pädagogen. Nächste Woche fahren wir von Hervest, Wulfen, Wiesental, grünes Tal, Kleinreken über den Granat nach Lippramdorf wieder nach Hervest. Das sind 50km, unsere Königsetappe.

Das Team Förderkorb wird mit 10 bis 12 Fahrern am Ring starten. Jeder will mindestes eine Runde schaffen, einer 3 Runden. Ich bin als Betreuer dabei. Auch Joachim Herrmann hat seine Erfahrung vom Nürburgring für die Organisation des Zeltlagers für cirka 100 Personen beigesteuert. Wir Altfrid Fighter starten mit 68 Fahrern und sind die grösste Gruppe am Nürburgring. Drei der Fahrer sind Vereinsmitglieder vom RC Buer (Andrea Hahn, Joachim Herrmann und Jürgen Hahn) und etliche sind Sponsoren."

Ergänzen kann ich noch, dass der Förderkorb, der in Gelsenkirchen benachteiligte Jugendliche in beruflichen Bereichen fördert, ein Projekt aufbaut, bei dem ein Stück Land gepachtet wird und mit den Jugendlichen zusammen Gartenbau und Landwirtschaft betrieben wird bis hin zur Verarbeitung und Vermarktung der geernteten Produkte. Dieses Projekt wird in diesem Jahr von den Altfried Fightern unterstützt (Die Altfried Fighter unterstützen jedes Jahr ein anderes Projekt). Im wesentlichen funktioniert das so: Jeder Radfahrer sucht Sponsoren, die ihm bzw. ihr für jede gefahrene Runde einen kleinen Betrag spendet. Je mehr Runden - je größer die Spende! Der erradelte Spendenbetrag wird von den Sponsoren dann auf das Spendenkonto überwiesen. Natürlich sind auch Einmalspenden möglich und gern gesehen.

Wer Lust hat, uns - die Fahrer vom RC Buer, Andrea, Joachim oder mich - dabei zu unterstützen, kann uns jederzeit gern ansprechen. Auch kleine Spenden spornen uns an, mehr Runden zu fahren!

Wer mehr über die Projekte erfahren will, kann hier schauen:

Die Altfrid-Fighter: http://www.altfrid-fighter.de/

Die Jugendberufshilfe Förderkorb: www.foerderkorb.de

 

Viele Grüße, Jürgen Hahn