Herbern

 

Am Sonntag fuhren wir den Marathon in Herbern, wir, das waren Anni, Dirk, Thomas, Waska, Ralf, Joachim von der Lücht und Jürgen. Joachim Herrmann war auch vor Ort, fuhr aber nicht mit uns. Die Strecke war herrlich, viele "Roller"-Bereiche mit gutem Asphalt, was zu ordentlichem Tritt verleitete. Irgendwann gesellte sich Laso zu uns, ein früherer Mitfahrer von Gelsenkirchen 02, jetzt vereinslos. Laso half gern mit bei der Führungsarbeit und war ein angenehmer Mitfahrer.
Die meisten Kontrollen waren OK, einige hatten wegen hoher Teilnehmerzahl wohl mit Engpässen zu kämpfen und geizten etwas (Bananen wurde geviertelt, damit jeder noch was abbekam). Anstelle der Warmverpflegung hätten wir lieber Kaltschale gehabt, mittlerweile war es nämlich schon tüchtig heiß geworden, die Nudeln mit Bolognese oder Käsesoße wurde in einer Garage ausgeteilt, in der die Luft "brannte".

Wieder dabei war auch unsere Lieblingskontrolle: Neben dem üblichen plus Joghurts gab es hier frisch gebackene Waffeln und Cappuccino aus der guten Jura-Kaffeemaschine, WOW! Hier war auch die Stimmung besonders gut und wir hielten uns gern ein wenig länger auf.

Die Sonne brannte mittlerweile vom Himmel und wir freuten uns, vor dem Gewitter im Ziel angekommen zu sein und endlich ein schönes Weizen ohne verdampfen zu lassen.

Ein schöner Tag mit netten Mitfahrern auf einer tollen Strecke - jederzeit wieder!

Viele Grüße, Jürgen

Als neues Vereinsmitglied begrüßen wir Lennart Damwerth. Lennart kommt von der Gesamtschule Berger Feld und BMX. Seit einige Wochen ist er auch regelmäßig im Vereinstraining dabei und wird am Wochenende sein erstes Rennen beim BMX-OWL-CUP in Rödinghausen absolvieren. Gleichzeitig gehört er natürlich auch zu unserer Jugendateilung.

Am komenden Mittwoch den 30.05.2018 findet in Gelsenkirchen Schaffrath zum 25. mal die City Nacht von Gelsenkirchen statt. Ausrichter ist der Nachbarverein RC Olympia Buer. Start und Ziel befinden sich in Schaffrath am Stegemannsweg. Das Hauptrennen der Kategorie KT/A/B/C Klasse beginnt um 20:00 Uhr und läuft über 71,5 km. Vorab findet um 18:15 Uhr ein Jedermannrennen statt. Vielleicht eine gute Gelegenheit sich einmal zwanglos an der Rennstrecke zu treffen und anderen beim Treten zuzuschauen.

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Am Sonntag trafen wir, Andrea, Ulli, Ralf, Waska, Thomas und Jürgen, uns zur 100er des RC Sturm Hombruch. Die Strecke führte uns vom Start in Dortmund-Applerbeck über sehr schöne Wege zum Möhnesee. Der Asphalt war überwiegend gut, nur stellenweise mit schlechten Locheinlagen. Das Wetter war herrlich, es lief rund alle waren gut gelaunt. Nur kurz vor Schluß gab es einen ganz gehörigen Schrecken: Ein hinter Waska fahrender Rennradler muss ihn touchiert haben und ist heftig gestürzt, mit dem Kopf mehrfach auf den Asphalt geschlagen und bestimmt 30m über den Asphalt gerutscht. Zum Glück war nichts im Weg. Wir kümmerten uns sofort um den Verletzten, prüften Vitalzeichen, sicherten die Straße nach beiden Seiten ab und sein mit ihm fahrender Arbeitskollege rief den Krankenwagen, der nach 5 bis 10 Minuten kam. Wir sorgten in der Zwischenzeit dafür, dass der arme Kerl sich nicht bewegte, da sich unter seinem Helm eine kleine Blutlache gebildet hatte und wir arge Verletzungen vermuteten. Nach einer längeren orientierungslosen Phase kam er aber wieder zu sich, unter Aufsicht der Sanitäter konnte er sich auch wieder aufrichten. Sein Arbeitskollege sorgte für den Abtransport des Rades.
Ich bin heilfroh, dass Waska nicht auch gestürzt und ganz allgemein nicht noch Schlimmeres passiert ist, schließlich waren wir an einer T-Ampel-Kreuzung, es hätte durchaus ein Fahrzeug entgegen kommen oder eine Laterne im Weg stehen können. Auf jeden Fall konnten wir wieder mal sehen, das ein Helm Leben rettet.

So führen wir die letzten vier Kilometer zum Ziel und tranken erst Mal alkoholfreies Weizen und Kaffee auf den Schreck.

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Bei der heutigen RTF des RV Endspurt 08 Wuppertal gab es meistens nur zwei Richtungen, rauf oder runter. Die 110 km Runde wies stolze 1700 hm aus, so dass mri die 70er Runde mit "nur" 1000 hm reichte. Morgens um 8 Uhr warteten rund 30 Radsportler auf den Start, der dann auch pünktlich erfolgte. Kurz nach dem Start ging es erst einmal bis nach Langenberg kräftig bergab, nur von einem heftigen Gegenanstieg unterbrochen. Ab Langenberg ging es durchs Felderbachtal wieder bergauf bis nach Wuppertal. Hier holte mich auch Daniel vom RSV "Pfeil" Erle ein, mit dem ich die Runde dann gemeinsam bis zum Schluss absolvierte. Nach einigen Richtungswechseln erreichten wir die Nordtrasse, eine ehemalige Bahnlinie. Kurz darauf ging es durch den 700 Meter langen Tunnel Schee, in dem es herrlich frisch war, allerdings auch richtig feucht. Mussten wir im Tunnel noch wegen der Dunkelheit langsam fahren, war nach dem Tunnel die Brille erst einmal kräftig beschlagen. Nach gut 30 km erreichten wir die erste Kontrolle, die mit Keksen, Bananen und Waffeln bestückt war.

Kurz danach kam die Streckenteilung und wir bogen links ab zurück nach Langenberg. Nach einem kurzem Anstieg ging es rasant das Wodantal bergab, wo uns nach weiteren 8 km überraschend schon die 2. Kontrollstelle erwartete. Für die 70 km lange Runde war diese Aufteilung der Kontrollstellen definitiv nicht optimal. Weiter führte uns die Strecke nach Kupferdreh und am Baldeneysee entlang zum Haus Scheepen. Ab hier ging es wieder zurück nach Wuppertal, wobei noch enige kräftige Steigungen auf uns warteten. Auch hier hatte der Ausrichter mit der Bahntrasse nach Wülfrath wieder eine verkerhsarme Streckenführung gefunden, so dass wir entspannt wieder in Wupperat eintrafen.

Insgesamt waren heute 370 Radsportler in Wuppertal, wobei wir noch viele Sternfahrer bei unserer Rückkehr beobachten konnten, die nur zur Punkteeintragung nach Wuppertal kamen und keine Runde der RTF absovierten. Verpasst haben sie eine schöne Streckenführung, die meistens abseits der stark befahrenen Straßen verlief.

Am Pfingstmontag trafen sich einige Fahrer des RC Buer zur frühen Startzeit in Dülmen, um die dortige RTF, den Wildpferdecup zu erleben - Uwe, Joachim H., Waska, Wolfgang, Anni und Jürgen machten sich an die lange Strecke. 28+ war angesagt, entsprechend zügig fuhren wir trotz des ordentlichen Windes los. Die Strecke war wie immer toll - fast gar keine Ampeln, prima Asphalt - die Kontrollen prima, blauer Himmel und Sonnenschein belohnten uns für die Anstrengungen.

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Das zügige Tempo und der ordentliche Wind bescherten uns dann teils auch ordentlich "Anhang", so dass stellenweise eine größere Gruppe hinter uns fuhr und teilweise unseren Verbund auseinander riss. Einen solchen Verbund kann man natürlich besser sehen, wenn alle Vereinstrikots fahren. Das ist bei uns ja eher selten.

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Die zweite Kontrolle lag hinter einem tüchtigen Anstieg, direkt hinter ihr lag auch die Streckenteilung zur 150er. Uwe und Joachim (der die beiden Tage vorher in Bimbach mal eben 7000hm genascht hatte) bogen auf die 70er ab, auch wir anderen liessen uns vom Wind und den Anstrengungen überzeugen, das 120km doch auch ausreichend wären ;-)

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Waren sie auch. Richtung Mittagszeit wurde der Wind stärker und es kamen teils kräftige Böen hinzu, so dass wir uns auch mit der mittleren Strecke Kaffee und Kuchen verdient hatten. Der Rhabarberkuchen mit Baiserauflage war übrigens sensationell!
Alles in allem wieder mal eine tolle Tour bei herrlichem Wetter, jederzeit wieder!

Viele Grüße, Jürgen