Der zweite Lauf zur Vereinsmeisterschaft fand auf einem 4,9 km langen Rundkurs am Besenkamp statt und wurde als Rennen durchgeführt. Der Rundkurs war insgesamt acht mal zu fahren. Andrea und sieben Männer hatten sich am Start eingefunden, dazu einige Zuschauer welche die Teilnehmer anfeuerten. Nach einer ruhigen Einführungsrunde machten an der Spitze Andreas, Jörg und Joachim Ernst und konnten sich bei der zweiten Zielpassage vom Rest des Feldes absetzen. Als vierter musste hier auch Jürgen reißen lassen. Dahinter fuhren Waska und Theo ihr eigenes Rennen. Am Schluss des Feldes gab Andrea wirklich alles um Willi zu motivieren, für den der Berg dann aber doch etwas zu steil war, so dass er zwischendurch mal eine Runde pausierte. So war es vor allem an der Spitze spannend, die bis zum Schluss zusammen blieb. So kam es zu einem packenden Sprint in dem sich Joachim knapp vor Jörg und Andreas durchsetzen konnte. Die Siegerzeit betrug 1:12:06 h. Den undankbaren 4. Platz belegt dann Jürgen, der die Runden bis zum Schluss alleine absolvierte und als einziger nicht überrundet wurde. Diese vier bilden auch den Ziel Einlauf der Klasse 3. Bei den Damen konnte sich Andrea wieder wichtige Punkte für die Vereinsmeisterschaft sichern, in der Klasse 4 der Männer setzte sich Waska vor Theo und Willi durch. Mehr Bilder vom Rennen findet ihr wie immer in der Galerie.

Die nächsten beiden Läufe zur Vereinsmeisterschaft finden am Samstag den 15. September als flaches Einzelzeitfahren statt und eine Woche später am Samstag den 22. September als Bergzeitfahren mit dem MTB auf die Halde Hoheward.

Gleich 25 Radsportler gingen heute bei der RTF des RSV Adler 03 Herten an den Start. Der große Teil traf sich dabei morgens um 8:00 Uhr, um gemeinsam auf die beiden langen Runden zu gehen. Von Jürgen und Thorsten mustergültig geführt fuhren wir über aus dem Training bekannte Wege in Richtung Lippramsdorf. Hier sollte man einmal überlegen ob man den Weg nach Polsum einmal neu gestaltet, da der Kötterweg für Rennräder nur noch sehr eingeschränkt geeignet ist. Auch die Schleife in Lembeck durchs Dorf ist nicht ganz logisch, die Kreuzungen und die Ampel könnte man sich an dieser Stelle sparen.

An der Hühnerfarm verabschiedete sich Theo von der Gruppe afu die 70er Runde, bevor es mich nur wenige Meter später mit einem Defekt erwischte. Ein nicht gesehener Stein sorgte für einen Knall und das Vorderrad war platt. Bei der gut gemeinten Hilfe von Hubert mit der Kartusche zum Reifen aufpumpen gab es dann einen großen Knall und Michael hatte Huberts Kartuschenhülle gesprengt. Gott sei Dank ist niemand dabei verletzt worden. Also wurde der Reifen doch von Hand aufgepumpt, wobei auch die Beschädigung des Reifenmantels sichbar wurde. Damit war die Tour für mich beendet und es ging auf dem kürzesten Weg langsam zurück ins Ziel. Michael, Hubert und Manuel versuchten jetzt die Gruppe wieder einzuholen, die an der nächsten Kontrolle auf die drei wartete.

Sechs Frau / Mann gingen dann auf die 150 km Runde, der größte Teil absolvierte gemeinsam die 110 km Strecke.

Im Ziel konnten wir feststellen, dass wir den 2. Platz in der Mannschaftswertung geholt haben. Mit 25 Teilnehmern lagen wir zwar klar hinter der RSG Herne (32), aber noch deutlich vor dem RC Sprinter Waltrop (21). Insgesamt waren heute rund 450 Radsportler in Herten am Start.

Am gestrigen Donnerstag haben wir unsere Veranstaltungen für 2019 geplant. Im folgenden findet ihr dazu schon einmal die ersten Informationen. Zu den Terminen sei gesagt das dies unsere Wunschtermine sind, die sich noch durch andere Veranstaltungen verschieben könnten.

Unsere erste Veranstaltung beginnt Karfreitag am 19. April mit einer RTF im geschlossenen Verband über circa 75 und 110 km, die rund um den Halterner Stausee führen wird und unsere bisherige Permanente ablöst die wir nicht mehr anbieten wollen. Die Tour soll einfach gehalten werden und wird nicht ausgeschildert, Start und Ziel werden bei der Firma Ridderskamp&Hahn sein. Unterwegs wird es eine zentrale Kontrolle geben, die von der 75 km Runde einmal und von der langen Runde zweimal angefahren wird. Für den geschlossenen Verband sollen mehrere unterschiedliche Leistungsgruppen gebildert werden, so dass die Gruppen übersichtlich bleiben.

Vom 20. bis 23. Juni findet nächstes Jahr wieder eine Etappenfahrt statt. Entgegen den Vorjahren soll es relativ flach zugehen, wir wollen von Buer die deutsch / holländische Grenze hinauf zur Nordsee und zurück fahren. Wer hieran Interesse hat kann sich bei Christian melden, der wieder die Organisation für die gemeinsame Tour übernimmt.

Voraussichtlich am 7. Juli heißt es dann wieder "Von Buer zum Rhein". 2019 wird es keinen Marathon geben, wir wollen dafür gemeinsam mit Fahrrad XXL-Meinhövel dem starken Andrang der Hobbyfahrer gerecht werden und an den kurzen Strecken arbeiten. So soll es für den Nachwuchs auch wieder einen Familienrunde über circa 25 km geben. Die kleine Runde wird mit über 50 km noch etwas länger werden und dafür zusätzlich die Kontrolle in der Hünxer Heide anfahren, so dass diese Teilnehmer zwei Pausen haben werden. Die 86 km und 114 km Runden wollen wir unverändert anbieten, dazu kommt für die Ausdauerfahrer eine 150 km.

Der Herbst gehört dann ganz den Gelände Touren. Zum ersten Mal wollen wir am 06. Oktober eine RTF nur für Crosser und Gravel Biker anbieten. Die Tour wird als Test im geschlossenen Verband und für Einzelfahrer nach GPS angeboten und soll über 75 km durchs Gelände führen. Hierbei stehen mit den Crosseren gut zu fahrende Wege auf dem Programm. Start und Ziel hierfür wird der Bikepark sein, unterwegs wird es wie immer eine Kontrolle mit ausreichender Verpflegung geben.

Den Abschluss bildet am 20. Oktober wieder unsere CTF "Kreuz und quer durch den Emscherbruch", die wir in der gewohnten Form anbieten wollen. Dabei werden wie immer die Halden der Region im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Darüber hinaus haben wir noch die Permanente RTF "Zum Schloß Raesfeld" im Programm. Auf Grund der sehr geringen Nachfrage werden wir die Permanente CTF nächstes Jahr nicht mehr anbieten. Das betirfft aber nicht die Permanente CTF-Etappenfahrt, die gemeinsam mit den Nachbarvereinen angeboten wird. Hier planen wir noch eine Überraschung für 2019. Diskutiert wurde auch ausführlich über eine erneute Auflage eines Nacht-Marathons. Hierzu wird euch Jürgen noch alle anschreiben und nach eurer Meinung fragen, da wir hierzu gestern weder Ja noch Nein sagen wollten.

Helferfahrt2018 Rheinpromenade2

Bei unserer heutigen RTF-Helferfahrt war uns der Wettergott gnädig. Gegenüber den Hitzetemperaturen der letzten Tage, und dem was uns ab morgen erwartet, hatten wir heute den idealen Tag zum Rad fahren erwischt. So gingen wir pünktlich um 7:30 Uhr beim Radmarkt Meinhövel auf die Strecke. Wir, das waren Andrea und 13 Mann. Vom Start weg wurde diszipliniert Doppelreihe gefahren und Jürgen kontrollierte vorne das Tempo so, dass wirklich alle gut mitkamen. Das ging zumindest bis zur Eisenbahnbrücke vor Möllen gut, bis Waska aus der Deckung heraus den Angriff auf die Bergwertung startete. Danach sortierte sich die Gruppe aber schnell wieder und es ging zügig am Rhein entlang.

Helferfahrt2018 Buffet

In Marienthal hatte Jürgen ein kleines Buffett für uns vorbereitet, er war extra Samstag Abend mit dem Auto dorthin gefahren um uns zu verwöhnen. Dafür von allen noch einmal ganz herzlich Danke schön. 
(Anm.: Sehr gern, der Dank gebührt dem Verein, der den fleißigen Helfern die Pausensnacks und Getränke spendierte)

Helferfahrt2018 Pause2

Hier gab es dann die Teilung, die Gruppe um Jürgen fuhr zu sechst auf den Marathon, während Christopher und Christian uns anderen 8 über Schermbeck und Gahlen nach Hause fuhren. Auch hier blieb unsere Gruppe bis zum Schluss komplett zusammen, das war wirklich eine schöne gemeinsame Runde.

Der Weg der Marathon-Fahrer nach Rees war nach der Stärkung bei noch angenehmen Temperaturen trotz des aufkommenden Windes sehr schön und gut zu fahren. Dort angekommen fanden wir direkt an der Rheinpromenade Platz und genossen Kaffee, Kuchen und Weizenbier...

Helferfahrt2018 Rheinpromenade1

Der Rückweg war dann noch ein gutes Stück Arbeit, der stärker werdende Wind und die aufkommende Hitze machten uns ganz schön zu schaffen, so dass wir glücklich waren, als wir zum zweiten Mal beim Pausenfahrzeug ankamen und noch eiskalte Getränke und Stärkungen vorfanden - die waren jetzt bitter nötig.

Auch den Heimweg brachten wir gemeinsam gut zu Ende, es war eine schöne Fahrt, dennoch freute sich jeder auf eine kühle Dusche und hochgelegte Beine.

Vielen Dank allen Mitfahreren, es hat sehr viel Spaß gemacht!

 

Einige Bilder vom heutigen Tage findet ihr in der Galerie.

Nächste Woche wollen wir das gemeinsame gleich bei der RTF vom RSV Adler 03 Herten wiederholen. Dann fahren wir wieder bis zur Teilung der 110 / 150 km Runde gemeinsam, bevor die ruhigere Gruppe dann den Rückweg über die 110 km Strecke angeht und die anderen sich auf der langen Runde austoben können.

 

Rad am Ring 2018

RadAmRing Start 2

 

Im Juni überredete unser Radfreund und Vereinskollege Werner Köhler Andrea und mich, doch für einen guten Zweck zusammen mit den Altfried Fightern bei Rad am Ring auf dem Nürburgring teilzunehmen. Er schwärmte und beschrieb den Event in den schillerndsten Farben. Neugierig war ich schon mal - und da diesmal sogar ein Gelsenkirchener Projekt gefördert werden sollte, das dann auch noch mit meinem Herzensthema "Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion" zu tun hatte, konnte ich nicht mehr nein sagen. Also: ein 24-Stunden-Rennen. Auf einer legendären Autorennbahn. Pro Runde mit 26 Kilometern Länge und vor allem: mehr als 500 Höhenmetern. Eine solche Zahl Höhenmeter auf so kurzer Strecke war schon mal eine Ansage.

RadAmRing Kurven

Doch zunächst mal trafen wir Fahrer uns beim Förderkorb Gelsenkirchen, der Organisation, die von den Altfried Fightern dieses Jahr gefördert werden sollte. Sandra Endemann, die Tochter unseres Vereinskollegen Willi Bergermann, erläuterte uns den Förderkorb und das Projekt, dass sie vorhaben: Der Förderkorb führt Berufsförderung für benachteiligte Jugendliche durch, z.B. langzeitarbeitslose, Schüler ohne Schulabschluss etc. Geplant ist nun ein Projekt, bei dem die Jugendlichen alle Aspekte der Lebensmittelerzeugung - vom Anpflanzen und Ernten bis hin zum Verarbeiten und Vertrieb - auf einem eigens dafür gepachteten Stück Land erleben sollen. Mir als Metzgermeister gefiel diese Idee besonders gut, ich hatte während meiner Schulzeit gemerkt, dass ich als Schüler über dieses Thema so gut wie gar nichts erfahren konnte. Das ich als Abiturient dann Metzger werden wollte, stieß bei meinen Lehrern gar auf große Verwunderung, sogar auf Ablehnung. Während der Lehre und der Gesellenjahre dann erlebte ich aber, wie befriedigend und abwechslungsreich es war, Lebensmittel mit meiner eigenen Hände Arbeit herzustellen. Was ich produzierte, konnte ich sofort ansehen und probieren - wenn ich es gut gemacht hatte, schmeckte es auch gut und das machte mich stolz. Ich glaube, dieses Gefühl, etwas zu tun, das Ergebnis seiner Arbeit sofort zu sehen und mit mehr Einsatz auch etwas Schöneres zu erhalten, fehlt heute vielen Jugendlichen. Insofern: ein tolles Projekt!

Trainingsgruppe

Bei der Besprechung beim Förderkorb erfuhren wir dann, wie groß das Projekt eigentlich war: 70 Radfahrer, unterstützt von 40 Helfern, wollten auf dem Nürburgring ein komplettes Zeltlager - mit Küche und Fahrradwerkstatt - errichten. Alles musste organisiert werden, Zelte, Schlafgelegenheiten, Essen... für das Grillen am ersten Abend spendete ich die Würstchen und das Fleisch (lag ja nahe...) Die Jugendlichen, um die es beim Förderkorb ging, wollten auch eine Runde auf der legendären Rennstrecke fahren. Dafür mussten Räder organisiert werden (die teils von meinem Verein, dem RC Buer-Westerholt, gestellt wurden), die Jugendlichen mussten auf die Strecke und das Radfahren vorbereitet werden. Das Training übernahm Werner Köhler.

Zwei junge Radsportler aus NRW haben Filme zum BRT 2018 zusammen gestellt und veröffentlicht. Dennis vom RC Sprinter Waltrop und Fabian vom RV Edelweiß Mettmann haben beide ihre Eindrücke der Tourenwoche wie folgt zusammen gestellt:

Film Dennis

Film Fabian