Einradshow Black and White bei YouTube

Am Sonntag, 18. Februar, präsentierte unsere Einradabteilung ihre Show zum Motto „Black and White – Gegensätze ziehen sich an“ auf dem Marler Frauensporttag (wir berichteten).

Nun ist eine Zusammenfassung als kurzes Video online.

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie.

Aus Bielefeld wechselt Leon Rump zum RC Buer / Westerholt und wird 2018 mit einer Lizenz von uns an den BMX Rennen teilnehmen.

Auch wenn das Wetter im Moment noch nicht danach aussieht. Nur noch wenige Wochen dann beginnt wieder das Sommertraining mit dem Rennrad. Dabei gibt es gegenüber dem Vorjahr einige wichtige Änderungen. Mit den Änderungen wollen wir den unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmer Rechnung tragen und jedem für sein Leistungsniveau ein passendes Angebot machen.

Los geht es am Dienstag den 20. März mit dem Training der Capuccino Gruppe, die wieder von Michael geleitet wird. Treffpunkt bleibt natürlich das Ehrenmal in Marl-Polsum. Das Angebot richtet sich an alle Rennradfahrer, die gemeinsam eine ausgeglichene Runde über 2 bis 2,5 Stunden fahren wollen. Michael zur Seite stehen Raidar und Hubert als Co-Gruppenleiter. Natürlich dürfen hier auch Sportler der Speedgruppe mitfahren, wir erwarten dann aber das ihr euch zurück haltet und die Gruppe am Ende absichert und den Schwächeren helft. Die Geschwindigkeit und die Tour bestimmen die Gruppenleiter.

Wie immer um 18:00 Uhr startet Mittwochs unsere Speedgruppe mit Jürgen in Marl-Polsum. Wer hier mitfährt sollte schon regelmäßig unterwegs und tempofest sein. Eine 3 steht beim Durchschnitt eigentlich immer auf dem Tacho. Hier gilt das gleiche Prinzip wie für den Dienstag. Teilnehmen darf natürlich jeder. Wer sich aber überschätzt hat und nicht mitkommt sollte so ehrlich sein und frühzeitig die Gruppe verlassen und für sich die Runde beenden.

Wir hoffen das wir mit den unterschiedlichen Trainnigsgruppen wieder ein wenig mehr von euch für das gemeinsame Training gewinnen können. Mitfahren darf bei uns jeder, wir freuen uns über neue Gesichter in unseren Trainingsgruppen. Alle Infos zum Rennrad Training und die Kontaktdaten der Trainer findet ihr hier.

Im Rahmen der Abteilungsversammlung RTF/CTF wurde von den anwesenden Mitgliedern ein neuer Modus für die diesjährigen Vereinsmeisterschaften beschlossen. Erstmals werden die Vereinsmeister in verschiedenen Altersklassen gesucht, so dass auch die Älteren eine faire Chance bekommen. Dazu gibt es erstmals einen Vereinslauf für die MTB Sportler, die dann auch mal einen Vorteil ausspielen können. Zusammen mit einem neuen Rennen am Besenkmap werden dieses Jahr 5 Vereinsläufe gewertet, plus die Punkte aus RTF und CTF Fahrten. Dadurch ergeben sich noch mehr gemeinsame Aktionen in diesem Jahr. Damit möglichst viele teilnehmen können findet ihr auf der Seite für die Vereinsmeisterschaften schon einmal alle Termine und Veranstaltungen aufgeführt. Los geht es am 20. Juni mit dem Bergzeitfahren Straße auf die Halde Hoheward.

Der Sturm Friederike zeigt leider nach wie vor seine Wirkung. So fällt die für den 3. März geplante CTF des RSV Coesfeld komplett aus. Der Verein bekommt von einem großen privaten Waldbesitzer keine Genehmigung, da die Aufräumarbeiten bis dahin nicht abgeschlossen sein werden. Die CTF des RSV Coesfeld fällt dieses Jahr daher leider komplett aus. Auch die CTF des RSC Dinslaken kann aus diesen Gründen nicht am 11. März stattfinden, wird aber am Sonntag den 07. Oktober nachgeholt.

Für denNRW-CTF-CUP bedeutet dies, dass noch 6 Veranstaltungen im Programm stehen. Wer 4 davon erfolgreich absolviert hat, bekommt am Jahresende bei unserer CTF eine Jahresauszeichnung. Vorraussetzung dafür ist eine Registrierung als Serienfaher, die ihr hier vornehmen könnt. Der Saisonauftakt für den NRW-CTF-CUP 2018 findet nun am 18. März bei der RSG Herne statt, für diese CTF liegt die Genehmigung zur Nutzung der Wälder bereits vor, so dass die Ausrichtung hier sicher sein sollte.

Joachim von der Lücht hat Samstag - ebenso wie Frank - einen Brevet hinter sich gebracht, der einiges an Extremen zu bieten hatte. Ich kann nur sagen: Hut ab! Ihr seid für mich die Winterkönige. Aber lest selbst:

 

"Mein erstes Brevet - eine echte Herausforderung

Bergisches 1 Small

Am 30.01.2018 wurde in unserem Verein abgefragt, wer denn Lust hätte, am 24.02.2018 das Brevet im Bergischen zu fahren. Da ich mich im Anflug geistiger Umnachtung und einem gut absolvierten Radmarathon in Gevelsberg 2017 dazu entschlossen hatte, mich für den diesjährigen 312-er auf Mallorca anzumelden, hielt ich es für eine gute Idee, dort zu starten.

Meine beiden Mitstreiter für Malle, Frank und Thomas, hatten sich bereits für das Brevet angemeldet und so machte ich das auch. Auch drei andere Vereinsmitglieder meldeten sich an, so dass ich davon ausging, in einer guten Gruppe die 200 km mit 2800hm absolvieren zu können.

Leider fielen bis auf Frank alle anderen Gemeldeten wegen Krankheit und anderer wichtiger Termine aus.

Bei herrlichem Sonnenschein und strahlendblauem Himmel trafen Frank und ich gemeinsam in Wuppertal auf einem Parkplatz am Ziel ein. Ich kann schon vorwegnehmen, dass dies das einzige Mal war, dass wir beide zusammen irgendwo eintrafen.

Nachdem wir uns entsprechend eingepackt hatten, fuhren wir bei -7,7 Grad Celsius und böigem, eiskaltem Wind zum Startort, einer Bäckerei irgendwo in Wuppertal Oberbarmen.

Dort bekamen wir eine Kontrollkarte und einige mündliche Anweisungen und Hinweise für die Fahrt und es ging pünktlich um 08:30 Uhr los. Mein GPS brauchte ich zunächst nicht, da wir in einer Gruppe fuhren, bei der einige Fahrer waren, die sich offensichtlich auskannten.

So ging es ca. 40 km. Ich fühlte mich gut und ich war guter Dinge. Die Verkehrssituation riss dann in einer Baustelle die Gruppe auseinander und ich war plötzlich drei- vierhundert Meter allein dahinter und hechelte hinterher. Kam aber leider nicht mehr richtig in die Gruppe und in Gang und musste abreißen lassen. Nun musste ich erst einmal mein GPS einstellen und fuhr allein weiter. Irgendwann auf weiter Flur traf ich Markus aus Köln. Offensichtlich ein Rodanneur. Er hängte sich an mich und wir beide fuhren von da an zusammen. Wir sprachen uns Mut und warme Worte zu. Die Fahrtzeit spielte schon keine Rolle mehr, so dass wir in Ruhe den einen oder anderen Schaden an seinem Rad und seiner Lichtanlage reparieren konnten.

Die landschaftliche hervorragende Strecke selbst war in einigen Teilen nicht befahrbar. Markus und ich hielten uns an die letzte GPS-Karte, die der Veranstalter ins Netz gestellt hatte. Manche Nebenstraßen waren dort, wo kein Sonnenlicht auf die Fahrbahn schien, mit zentimeterdicken Eis bedeckt und unbefahrbar. Laufen und Schieben war angesagt. Dabei legte ich mich auch mehrere Male auf die Nase und rutschte wie eine Schildkröte über den Boden. Mir ging es nicht nur allein so. Aber zum Glück habe ich nichts von Verletzungen betroffener Teilnehmer gehört. Unterwegs trafen wir noch an einer Bushaltestelle einen Fahrer, der bei einem Sturz sein Schaltauge dermaßen verbog, dass er aufgeben musste.

Bergisches 2 Small

Am letzten Kontrollpunkt in Attendorn konnte ich etwas warmes Futter aufnehmen. Bis dahin hatte ich mich von Riegeln und Malzbier ernährt. Malzbier ist gut: Eher Malzflocken, denn die Flaschen waren eingefroren.

Was die Körperkälte betraf habe ich mit zwei Langarm- und zwei Kurzarmshirts, 1 Winterjacke, zwei Windbreakern, zwei Hosen, zwei Paar Überschuhe, zwei Hals- und einem Kopftuch und Fäustlingen die richtige Wahl getroffen.

Gegen 21:00 Uhr kamen wir ins Ziel. In einem Vereinshaus des örtlichen Fußballvereins gaben wir unsere Kontrollkarten ab und Andreas, der Organisator, zauberte uns ein großes Crepes. Der dabei gereichte Kamillentee brachte meine Lebensgeister zurück. Auch die Schwellungen meiner Augen -ich fuhr wegen der starken Sonneneinstrahlung mit entsprechender Brille, die ich aber bei zunehmender Dunkelheit abnehmen musste- gingen zurück.

Als Resümee bleibt für mich am Ende des Tages über, dass dieses Event für mich als Vorbereitung für Malle völlig ungeeignet war und ich mich mental so fühle, als ob meine Leistungsfähigkeit nur dazu reicht, im Hotel Frank und Thomas am Pool die Handtücher zu reichen….

Frank schrieb mir per WhatsApp um 21:33 Uhr -wohl von zu Hause- wie es mir ergangen sei…..

Ich hatte vor, einige Bilder zu machen. Es hat nur zu zweien gereicht. Ich hatte einfach keine Lust mehr dazu.

Von den ursprünglich 51 gestarteten Fahrern gaben lt. Andreas 10 Fahrer auf, die sich bei ihm zwischenzeitlich gemeldet hatten.

Ich habe die Gewissheit, nicht der allerletzte gewesen zu sein, denn nach mir trafen, zumindest in meiner Anwesenheit, noch acht Fahrer ein.

Liebe Grüße Joachim"

 

Auch von mir liebe Grüße,

Jürgen