Die für kommenden Samstag geplante RTF der BSG RheinEnergie Köln wurde heute kurzfristig abgesagt. Damit verbleibt in NRW nur noch die RTF und CTF des Ski-Club Gevelsberg. Hier erwarten den Breitensportler wieder viele sehenswerte Talsperren, im Gegensatz zu Köln aber auch deutlich mehr Höhenmeter. Bitte beachtet die Absage für eure Planungen am Wochenende.

Mit Sicherheit einen der schönsten Startpunkte für eine RTF bietet der SC Holzwickede mit dem Wasserschloß Opherdicke. Wer bei einer RTF aber einmal so richtig auffallen möchte braucht dafür ganz offensichtlich kein noch so teueres Rennrad. Isabelle ist die 21 km Volksradfahrstrecke mit dem Einrad gefahren und war damit für viele das Highlight. Fotos von Isabelle kommen noch vom Veranstalter und werden dann mit einem kleinen Bericht auf Facebook veröffentlicht.

Damit Isabelle nicht so lange im Ziel warten muss bin ich die 70 km Runde gefahren. Von Start weg geht es über schöne Nebenwege zur Ruhr nach Fröndenberg und über Wickede zur Kontrolle nach Echthausen.

Die Straße nach Voßwinkel wird über Nebenwege umfahren und man kann sehen, was sich hier in den "Hinterhöfen" so an Bauaktivitäten in der Provinz tut. Die Anzahl an Neubauten ist dann doch überraschend. Die Strecke führt zurück in Richtung Fröndenberg und über Halingen und Hennen zur zweiten Kontrolle. Diese war ebenso wie die erste mit vielen Leckereien für die weit über 600 Teilnehmer gut ausgestattet. Beim Rückweg nach Holzwickede mussten wir wegen einer Großbaustelle im Ort leider durch einige Nebenwege fahren und damit kommen wir auch zum Problem dieser RTF. Die wirklich schöne Strecke leidet an vielen Stellen leider unter dem desolaten Zustand der Straßenoberflächen. Hier müsste vor allem der Kreis Unna einmal massiv in den Zustand seiner Straßen investieren. Wie man gestern in Lippstadt gesehen hat ist dies ja wohl durchaus möglich. 

Am heutigen Samstag waren Michael und ich bei der RTF in Lippstadt am Start. Am Start trafen wir noch unseren Senior und Vereinskollegen Heinz aus Münster, der eine kleine Runde fahren wollte. Wir hatten uns für die 114 km Schleife entschieden. Die ersten 40 km waren total flach, nicht einmal eine Brücke störte den Fahrfluss. Die Wege waren überwiegend sehr gut in Schuss und wir konnten oft nebeneinader fahren, da selbst für einen Samstag überraschend wenig Verkehr war. Nach 40 km kam mit der Querung der B1 sogar eine Ampel, es sollte die einzige auf der ganzen Strecke bleiben. Ab hier änderte sich auch die Topographie, es ging langsam aber stetig bergauf in Richtung Sauerland. Nach einem ersten längeren Anstieg folgten wir lange der Alme, so dass man weiterhin gut rollen konnte. Aber auch hier kam das sprichwörtliche dicke Ende in Form einer Nebenstraße und eines längeren und heftigen Anstieges. Oben hatten wir dann allerdings einen tollen Ausblick, der uns ausreichend entschädigte.

Die Strecke führte uns hier rund um Büren, das war auf jeden Fall immer wieder ausgeschildert. Über die einzige etwas stärker befahrene Straße in Richtung Soest / Werl ging es nun wieder zügig in Richtung Norden, bevor ein Abzweig in eine Nebenstraße uns wieder stoppte und die letzten kleineren Anstiege folgten. Nach rund 90 km hatten wir das Sauerland wieder hinter uns gelassen. Die letzten Kilometer gingen immer leicht bergab und zum Schluss flach zurück in Richtung Ziel. Insgesamt 390 Radsportler sollen heute dort am Start gewesen sein, davon 70 auf dem Marathon. Wir haben heute eine tolle RTF erlebt, die etwas längere Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Der zweite Lauf zur Vereinsmeisterschaft fand auf einem 4,9 km langen Rundkurs am Besenkamp statt und wurde als Rennen durchgeführt. Der Rundkurs war insgesamt acht mal zu fahren. Andrea und sieben Männer hatten sich am Start eingefunden, dazu einige Zuschauer welche die Teilnehmer anfeuerten. Nach einer ruhigen Einführungsrunde machten an der Spitze Andreas, Jörg und Joachim Ernst und konnten sich bei der zweiten Zielpassage vom Rest des Feldes absetzen. Als vierter musste hier auch Jürgen reißen lassen. Dahinter fuhren Waska und Theo ihr eigenes Rennen. Am Schluss des Feldes gab Andrea wirklich alles um Willi zu motivieren, für den der Berg dann aber doch etwas zu steil war, so dass er zwischendurch mal eine Runde pausierte. So war es vor allem an der Spitze spannend, die bis zum Schluss zusammen blieb. So kam es zu einem packenden Sprint in dem sich Joachim knapp vor Jörg und Andreas durchsetzen konnte. Die Siegerzeit betrug 1:12:06 h. Den undankbaren 4. Platz belegt dann Jürgen, der die Runden bis zum Schluss alleine absolvierte und als einziger nicht überrundet wurde. Diese vier bilden auch den Ziel Einlauf der Klasse 3. Bei den Damen konnte sich Andrea wieder wichtige Punkte für die Vereinsmeisterschaft sichern, in der Klasse 4 der Männer setzte sich Waska vor Theo und Willi durch. Mehr Bilder vom Rennen findet ihr wie immer in der Galerie.

Die nächsten beiden Läufe zur Vereinsmeisterschaft finden am Samstag den 15. September als flaches Einzelzeitfahren statt und eine Woche später am Samstag den 22. September als Bergzeitfahren mit dem MTB auf die Halde Hoheward.

Gleich 25 Radsportler gingen heute bei der RTF des RSV Adler 03 Herten an den Start. Der große Teil traf sich dabei morgens um 8:00 Uhr, um gemeinsam auf die beiden langen Runden zu gehen. Von Jürgen und Thorsten mustergültig geführt fuhren wir über aus dem Training bekannte Wege in Richtung Lippramsdorf. Hier sollte man einmal überlegen ob man den Weg nach Polsum einmal neu gestaltet, da der Kötterweg für Rennräder nur noch sehr eingeschränkt geeignet ist. Auch die Schleife in Lembeck durchs Dorf ist nicht ganz logisch, die Kreuzungen und die Ampel könnte man sich an dieser Stelle sparen.

An der Hühnerfarm verabschiedete sich Theo von der Gruppe afu die 70er Runde, bevor es mich nur wenige Meter später mit einem Defekt erwischte. Ein nicht gesehener Stein sorgte für einen Knall und das Vorderrad war platt. Bei der gut gemeinten Hilfe von Hubert mit der Kartusche zum Reifen aufpumpen gab es dann einen großen Knall und Michael hatte Huberts Kartuschenhülle gesprengt. Gott sei Dank ist niemand dabei verletzt worden. Also wurde der Reifen doch von Hand aufgepumpt, wobei auch die Beschädigung des Reifenmantels sichbar wurde. Damit war die Tour für mich beendet und es ging auf dem kürzesten Weg langsam zurück ins Ziel. Michael, Hubert und Manuel versuchten jetzt die Gruppe wieder einzuholen, die an der nächsten Kontrolle auf die drei wartete.

Sechs Frau / Mann gingen dann auf die 150 km Runde, der größte Teil absolvierte gemeinsam die 110 km Strecke.

Im Ziel konnten wir feststellen, dass wir den 2. Platz in der Mannschaftswertung geholt haben. Mit 25 Teilnehmern lagen wir zwar klar hinter der RSG Herne (32), aber noch deutlich vor dem RC Sprinter Waltrop (21). Insgesamt waren heute rund 450 Radsportler in Herten am Start.

Am gestrigen Donnerstag haben wir unsere Veranstaltungen für 2019 geplant. Im folgenden findet ihr dazu schon einmal die ersten Informationen. Zu den Terminen sei gesagt das dies unsere Wunschtermine sind, die sich noch durch andere Veranstaltungen verschieben könnten.

Unsere erste Veranstaltung beginnt Karfreitag am 19. April mit einer RTF im geschlossenen Verband über circa 75 und 110 km, die rund um den Halterner Stausee führen wird und unsere bisherige Permanente ablöst die wir nicht mehr anbieten wollen. Die Tour soll einfach gehalten werden und wird nicht ausgeschildert, Start und Ziel werden bei der Firma Ridderskamp&Hahn sein. Unterwegs wird es eine zentrale Kontrolle geben, die von der 75 km Runde einmal und von der langen Runde zweimal angefahren wird. Für den geschlossenen Verband sollen mehrere unterschiedliche Leistungsgruppen gebildert werden, so dass die Gruppen übersichtlich bleiben.

Vom 20. bis 23. Juni findet nächstes Jahr wieder eine Etappenfahrt statt. Entgegen den Vorjahren soll es relativ flach zugehen, wir wollen von Buer die deutsch / holländische Grenze hinauf zur Nordsee und zurück fahren. Wer hieran Interesse hat kann sich bei Christian melden, der wieder die Organisation für die gemeinsame Tour übernimmt.

Voraussichtlich am 7. Juli heißt es dann wieder "Von Buer zum Rhein". 2019 wird es keinen Marathon geben, wir wollen dafür gemeinsam mit Fahrrad XXL-Meinhövel dem starken Andrang der Hobbyfahrer gerecht werden und an den kurzen Strecken arbeiten. So soll es für den Nachwuchs auch wieder einen Familienrunde über circa 25 km geben. Die kleine Runde wird mit über 50 km noch etwas länger werden und dafür zusätzlich die Kontrolle in der Hünxer Heide anfahren, so dass diese Teilnehmer zwei Pausen haben werden. Die 86 km und 114 km Runden wollen wir unverändert anbieten, dazu kommt für die Ausdauerfahrer eine 150 km.

Der Herbst gehört dann ganz den Gelände Touren. Zum ersten Mal wollen wir am 06. Oktober eine RTF nur für Crosser und Gravel Biker anbieten. Die Tour wird als Test im geschlossenen Verband und für Einzelfahrer nach GPS angeboten und soll über 75 km durchs Gelände führen. Hierbei stehen mit den Crosseren gut zu fahrende Wege auf dem Programm. Start und Ziel hierfür wird der Bikepark sein, unterwegs wird es wie immer eine Kontrolle mit ausreichender Verpflegung geben.

Den Abschluss bildet am 20. Oktober wieder unsere CTF "Kreuz und quer durch den Emscherbruch", die wir in der gewohnten Form anbieten wollen. Dabei werden wie immer die Halden der Region im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Darüber hinaus haben wir noch die Permanente RTF "Zum Schloß Raesfeld" im Programm. Auf Grund der sehr geringen Nachfrage werden wir die Permanente CTF nächstes Jahr nicht mehr anbieten. Das betirfft aber nicht die Permanente CTF-Etappenfahrt, die gemeinsam mit den Nachbarvereinen angeboten wird. Hier planen wir noch eine Überraschung für 2019. Diskutiert wurde auch ausführlich über eine erneute Auflage eines Nacht-Marathons. Hierzu wird euch Jürgen noch alle anschreiben und nach eurer Meinung fragen, da wir hierzu gestern weder Ja noch Nein sagen wollten.