Am Sanstag stand eine RTF in Ratingen auf dem Programm, bei der man sich ganz normal vor Ort anmelden und mitfahren konnte.Die Anmeldung fand im Freien auf dem Schulhof statt, als Spukschutz diente ein stehendes Laufrad das mit Folie umwickelt war.

Vom Start in Lintorf führt die Strecke ein wenig nach Westen und in der Ferne kann man die startenden und landenden Flugzeuge vom Düsseldorfer Flughafen beobachten. In einem weiten Bogen geht es in das Waldgelände zwischen Duisburg, Mülheim und Breitscheid. Schöne Strecken mitten im Wald, wenn nur nicht immer wieder der schlechte Belag die Fahrt stören würde. Nach der ersten Kontrolle führte die Strecke den Esel hinab ins Ruhrtal und weiter über Kettwig nach Werden. Kurz vor Werden, nach rund 30 km, war der entspannte Teil der Strecke dann vorbei. Aus dem Ruhrtal rechts ab ging es in die erste längere Steigung, die in Serpentienen hinauf führte. Dafür ging es dann aber auch wieder schnell bergab und kurz vor Velbert

wartete die zweite Verpflegungstelle. Die konnte man auch gut gebrauchen, im Industriegebiet von Rödder ging es mit knapp 10% wieder kräftig bergauf. Die 77 km Strecke führte dann in einer schnellen Abfahrt hinab und in Richtung Neviges. Wir fuhren jedoch nicht nach Neviges, sondern über eine rund 3 km lange Steigung nach Velbert. Wie immer galt auch hier, nach hoch geht es auch wieder runter, in diesem Fall nach Wülfrath. Leider führte die Tour jetzt immer wieder entlang einiger Hauptstraßen, wobei die Radwege auch nicht so toll waren. Zum Ende konnte man ab Hösel noch einmal entspannt zurück ins Ziel fahren.

Zum Ende der Sommerferien waren wir mit unseren Jugendlichen im Kletterpark in Oberhausen. 20 Jugendliche trafen sich morgens um 10 Uhr in Oberhausen, um die dortigen Kletterrouten unsicher zu machen. Die körperlich kleineren übten ihre Fähigkeiten auf den verschiedenen Kinderrouten, während die größeren mit Monique sich auf die verschiedenen höheren Routen begaben. Nach rund 4 Stunden waren die meisten gut geschafft und ein Eis zum Abschluss geht immer. Bilder vom Klettern findet ihr in der Galerie.

Trotz des schlechten Wetterberichtes waren gleich 9 Jugendliche am Freitag beim Aktionstag am Start, um das Deutsche Radsportabzeichen zu erfahren. Los ging es mit einem 5 km Zeitfahren auf der Ringpromenade der Halde Hohward. Im Minutenabstand gingen alle an den Start und Henning begleitete als Schlussfahrer unseren Jüngsten Max bei der Runde um die Halde. Leider erwischte uns hier ein heftiges Schauer, bevor alle im Ziel waren. Trotzdem ließ sich niemand die gute Laune nehmen und auf dem Rückweg wurde noch das 200 Meter Zeitfahren mit fliegenden Start absolviert.

Im Bikepark wurden wir von einigen Müttern bereits erwartet. Zur Stärkung gab es für jeden ein Stück Kuchen, bevor es galt die Technikübungen zu absolvieren. Das schafften alle ohne Probleme. Zum Abschluss der Übungen stand dann noch ein 10 km Zeitfahren im Emscherbruch auf dem Programm. Auf einem Rundkurs starteten alle gemeinsam, die Mütter sicherten die Ecken ab (vielen Dank für eure Hilfe) und Henning begleitete die Kinder auf den Runden. Vorne lieferten sich Fynn und Leonhard über 8 Runden ein Kopf an Kopf Rennen, bevor Fynn 2 Runden vor Schluss sich absetzen konnte und das Ziel sicher als Erster erreichte. Hinter Leonhard wurde Bruno Dritter.

Zurück im Bikepark stand dann die Siegerehrung an. Max ist mit 5 Jahren noch sehr jung, das Deutsche Radsportabzeichen für Jugendliche beginnt eigentlich erst ab 8 Jahre, und muss demnächst noch das 200 Meter Zeitfahren nachholen. Die anderen acht haben alle Übungen absolviert und erhielten ihre Urkunden und Nadeln, wobei unsere Kids alle GOLD erreichten. Bilder vom Zeitfahren findet ihr in der Galerie.

Bei der heutigen RTF des RSC Silschede konnte man sich auch noch vor Ort anmelden, was einige Radsportler in Anspruch genommen haben. Kurz nach dem Start erwischten wir in Haßlinghausen leider eines der laut Wetterbericht am Morgen sehr seltenen Schauer. Das war aber schnell vorbei und die Sonne kam immer wieder raus. Über Wuppertal führte die Strecke in die Elfringhauser Schweiz, in der es schnell bergab ging. Am Ende war die Straße Richtung Neviges gesperrt und die Strecke führte über Bredenscheid ins Wodantal. Hier hieß es dann die verlorenenen Höhenmeter wieder aufzuholen. Rund um Sprockhövel ging es in Richtung Blankenstein und von der Ruhr weg ins Hammertal mal wieder bergauf. Leider war die einige Kilometer später folgende Abfahrt ins Muttental (Foto: Blick ins Muttental mit Witten im Hintergrund) ziemlich kaputt und kurz nach der Zeche Nachtigall konnte man noch einen Hangrutsch sehen, welcher vermutlich auf die Unwetter vor 2 Wochen zurückzuführen ist.

Von Witten-Bommern ging es in Richtung Wengern. Statt aber die alt bekannte Steigung nach Silschede über die Hauptstraße zu nehmen, fuhren wir in eine kleine Gasse und links ging es in einen schmalen Radweg. Am Ende standen wir auf einer top asphaltierten Bahntrasse. Über die Elbschetaltrasse ging es einige Kilometer bis nach Albringhausen. Von hier fuhren wir über die Nebenstraße wieder nach Haßlinghausen und erreichten nach rund 66 Kilometern und 800 Höhenmetern das Ziel.

Der RSC Silschede hat eine tolle Strecke ausgearbeitet mit vielen Nebenstraßen, die von anderen RTFs kaum oder gar nicht gefahren werden. Die Höhenmeter belegen allerdings auch, dass das Profil überwiegend aus rauf und runter bestand. Flache Abschnitte waren die Ausnahme. Dafür hat der Verein viele Nebenstraßen gefunden, so dass selbst am Samstag der Verker auf dieser Tour kein Problem war.

 

Einen anderen Verlauf als geplant nahm unser heutiger Jugendtag mit einer Runde Minigolf spielen. Unsere Jugendleiter waren vor einigen Wochen auf der Anlage im Löwenpark, haben eine Runde gespielt und wollten anschließend den heutigen Termin reservieren. Dazu wurde ihnen vom Besitzer mitgeteilt, dass dies nicht notwendig sei und wir jederzeit mit unserer Gruppe vorbei kommen könnten. Leider mussten wir heute feststellen, dass der Besitzer offensichtlich unter größerem Gedächtnisverlust leidet. Die Anlage war geschlossen und der vor Ort weilende Besitzer teilte uns mit, dass er heute nicht öffnen würde, da das Wetter zu schlecht sei?????? Auch der Hinweis, dass wir mit 20 Kindern spielen wollten machte auf den Mann leider überhaupt keinen Eindruck. Das er dazu noch äußert unfreundlich war, bildete den Höhepunkt des Ganzen. In den Bereichen Betriebswirtschaft und Kundenservice hat diese Person ganz offensichtlich gefehlt. Wir werden auf der Minigolfanlage am Löwenpark auf jeden Fall keine Aktionen mehr durchführen!

Also musste kurzfristig ein Notangebot her. Das hat unser J-Team dann tatsächlich in wenigen Minuten auf die Beine gestellt. Nach einem kleinen Aufwärmspiel ging es in den Wald auf "Schatzsuche" nach einigen Süßigkeiten. Anschließend wurden zwei Gruppen gebildet und ein GeoCach gesucht. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten beide Gruppen die Sportanlage im Stadtwald, wo die Kids sich an verschiedenen Geräten austoben konnten. Wir entschuldigen uns noch einmal für den Ausfall des Minigolf und hoffen, dass ihr trotzdem ein wenig Spaß hattet. Bilder vom Tage findet ihr in der Galerie.

Am Freitag den 13. August findet die nächste Jugendaktion im Kletterpark in Oberhausen statt (bereits gebucht). Hierfür haben wir aktuell noch 4 Plätze frei, für die ihr euch über das Mitgliederportal anmelden könnt.

 

Die ersten Kilometer führten Richtung Norden bis zum Rand von Köln, bevor die Strecke Richtung Süden schwenkte. So war man zwar flach unterwegs, aber man merkt natürlich auch dass man immer noch im Großraum von Köln unterwegs ist. Die ersten Kontrolle war in Bergheim auf einem Sportplatz eingerichtet. Die Strecke führte weiter in Richtung Holzlar und es wurde immer hügeliger. Bis zu den Hügeln lief eine große gemeinsame Gruppe vom Rendsburger BC und dem RV Möwe Lürrip aus Mönchengladbach. Nach den ersten Hügeln kämpften dann die meisten für sich alleine. Nach dem Kloster Heisterbach traf ich an der zweiten Kontrolle Bernd, den Beauftragten für das BDR und der neue Vozepräsident beim BDR für den Breitensport. 'Nach der Streckenteilung kamen ein paar Tropfen vom Himmel, aber dabei blieb es dann auch. Dafür war es nicht so warm was mir sehr entgegen kam. Im Bereich Buchholz führte die Strecke dann ein paarmal kräftig rauf und ab, der Tacho zeigte bis zu 18%. So freuten wir uns auf dem Rückweg an der Sieg entlang über das abfallende Profil, bevor der Streckenplaner die Tour noch einmal aus dem Siegtal über eine längere Steigung hinauf führte. Nach einem letzten Blick auf die Sieg waren wir schon nach rund 92 km wieder im Ziel in Siegburg.