In 3 Wochen beginnt die Tour de France - und unser Saisonhöhepunkt, unsere RTF "Von Buer zum Rhein". Heute wollen wir euch unsere 48 km Runde näher vorstellen. Die Tour ist komplett ausgeschildert und ideal für Genießer- und Familien geeignet.

Los geht es zwischen 8:00 und 10:00 Uhr bei Fahrrad XXL-Meinhövel in der Mühlenstraße. Die ersten Kilometer führen von Buer über Scholven nach Gladbeck und in Richtung Feldhausen ins Grüne. Die meiste Zeit besteht dabei die Möglichkeit einen Radweg zu nutzen, so dass alle sicher aus der Stadt raus kommen. An Kirchhellen vorbei führt die Tour zum Flugplatz Schwarze Heide. Mit ein wenig Glück kann man sogar eines der wenigen Kleinflugzeige beim Starten oder Landen beobachten. Hinter dem Flugplatz biegen wir in die Kirheller Heide ab und fahren die nächsten Kilometer durch wunderbare Alleen und das große Waldgebiet. Nach einigen Fischteichen fahren wir durch die Felder rund um Gahlen und sind schon fast wieder auf dem Rückweg.

Vor Kirchhellen wartet jetzt auch schon auf einem kleinem Bauernhof eine Verpflegungsstation auf uns. Hier kann man sich mit kleinen Leckereien stärken und die Trinkflaschen wieder auffüllen. An Kirchhellen und Feldhausen vorbei fahren wir zurück in Richtung Gelsenkirchen, wobei uns die Schornsteine des Scholvener Kraftwerks immer den Weg zurück weisen. Um das Kraftwerk herum fahren wir nach Hassel und über die Mühlenstraße zurück zum Ziel auf dem Hof der Firma XXL-Menhövel. Der neue Asphalt auf der Mühlenstraße lässt dabei den kleinen Hügel hinauf nach Buer fast vergessen.

Im Ziel solltet ihr euch noch ein wenig Zeit nehmen. Wir bieten euch im Ziel selbst gebackenen Kuchen und frischen Kaffee, sowie unterschiedliche Leckereien vom Grill oder eine leckere Suppe.

 

DSC 2667 Small

Am Samstag und am Sonntag fuhren wir das Münsterländer Doppel. Beide Touren 150km und recht flach, wobei die erste Tour (Capelle) bis an den Rand des Teutoburger Waldes führte und dort kurz mal Höhenluft schnupperte. Am Samstag war es brandheiß, die Hitze hat uns gegen Mittag ganz schön zu schaffen gemacht. Es war eine Rollerstrecke mit schönen landschaftlichen Ausblicken:

DSC 2666 Small

Weite Teile der Strecke auf gutem Asphalt, langzügige Graden luden zum Gasgeben ein. Gegen Mittag wurde es dann richtig heiß, wir waren froh, dass die Kontrollen gut ausgestattet waren. Überhaupt gab man sich bei den Kontrollen alle Mühe, uns es es gut gefallen.

Der Sonntag in Werne begann dagegen mit feuchten Straßen, es hatte kurz vorher noch geregnet. Dementsprechend wenige Teilnehme starteten zur frühen Startzeit auf der 150er. Weite Teile der Strecke waren wir unter uns, nur an den Kontrollen traf man ab und an Mitfahrer. Es blieb bedeckt, dafür nicht ganz so heiß. Diesmal schlängelte sich der Weg eher östlich ins Münsterland, gute Asphaltstrecken wechselten sich mit ordentlichem Gerumpel ab. Wir waren vom Vortag noch ganz schön kaputt und liessen es etwas ruhiger angehen.
Auch die Werner hatten ihre Kontrollen sehr liebevoll aufgebaut. Muffins mit Smarties, frisch geschnittene Gurke und Paprika, alle Sorten Brote, Kuchen uvm. gab es dort. Hier ein paar Eindrücke:

DSC 2664 Small

DSC 2671 Small

DSC 2676 Small

DSC 2677 Small

Man hätte auch gut sitzen bleiben können... Bei den meisten Kontrollen gab es auch Toiletten dabei, wo man sich die Gewitterfliegen-tote-Schnecken-Panade von Armen und Beinen und aus dem Gesicht waschen konnte.

Auf beiden Veranstaltungen fuhren jeweils ca. 400 Teilnehmer. Diejenigen, die beide 150er gefahren waren, bekamen einen Schwalbe-Schlauch sowie ein Kopftuch und eine Sonnenbrille geschenkt - sehr nett!

Beide Vereine haben sich aus unserer Sicht als Veranstalter empfohlen. Wer das Münsterland mag, ist hier bestens aufgehoben!

 

Viele Grüße, Jürgen

 

Nicht nur in der Halle, auch draußen an der frischen Luft lässt sich einiges mit dem Einrad machen. Beim Outdoor Training könnt ihr unter anderem Mut, Geschicklichkeit und Ausdauer unter Beweis stellen. Egal ob auf der Bahn, einer Halde oder im Bikepark. Das Einrad passt sich an jede Situation an.

Ab sofort gibt es jeden zweiten Sonntagnachmittag im Monat ein Outdoor-Treffen auf der Halde Rungenberg in Gelsenkirchen. Dazu sind alle Einradfahrer*innen herzlich eingeladen!

Wir bieten individuelle Strecken und die Möglichkeit, ein Einrad auszuleihen.

Schutzausrüstung (Helm, Schoner, Handschuhe) ist bei allen Outdoor-Angeboten Pflicht.

Am Samstag den 02.06.2018 fand der 1. Lauf des OWL Cups in Rödinghausen statt. 7 Vereinsmitglieder nahmen diesmal teil. Unsere Beginner Lennart Damwerth und Hugo Hiltrop kamen bis ins Halbfinale. Carla Böhmer erreichte Platz 2. Die Lizenzer hatten es besonders schwer, da die Gruppeneinteilung beim OWL Cup diesmal ganz anders war. So musste Moritz Lipka in der Altersklasse 11-14 Jahre starten. Leider fiel er nach den 3 Vorläufen raus. Louis Böhmer und Nils Neumann wurden in die Klasse Open Pro eingeteilt. In dieser Gruppe fuhren die Junior Elite und Elite Fahrer. Beide fielen auch nach den Vorläufen raus. Es gab nur eine Cruiser Klasse, Open Pro. In dieser Klasse starteten Benedict Hüssen und Nils Neumann. Nils fuhr auf Platz 1 und Benedict auf Platz 3. Moritz Lipka fuhr beim Rockerbmx Rennen auf Platz 1. 

Text und Foto: Katja Neumann

Bielefeld gibt es gar nicht, und doch fand dort am vergangenen Wochenende ein weiterer Lauf zum Radmarathon Cup Deutschland statt. Zum Glück bei nicht mehr ganz so tropischen Temperaturen wie in den vorherigen Tagen. Fast 230 km und 3000 Höhenmeter galt es auf der Runde,die auch zum Hermannsdenkmal hoch führte, zu überwinden. Eine exzellente Verpflegung Ausschilderung und Streckenführung sorgte auch diesmal wieder für begeisterte Teilnehmer. Für Joachim Herrmann war es der 4 Radmarathon Cup Lauf in diesem Jahr, nach knapp sieben Stunden Fahrzeit erreichte er das Ziel in Bielefeld. Dieser Radmarathon, der erst zum zweiten Mal stattfand, ist eine echte Empfehlung für die kommenden Jahre.

Am Sonntag, 3.6., trafen wir uns zu einer Kletterpartie, der RTF des RV Witten. 

DSC 2663 Small

Wer wollte da wohl unbedingt fotografieren?

Zunächst waren wir etwas traurig, weil wir nur zu viert für die große Runde eingetroffen waren: Anni, Manuel, Thomas und ich. Rolf war auch da und hatte sich die 70er Runde vorgenommen. Wir fuhren also zu viert los und waren doch

etwas von der kühlen Witterung und den nassen Strassen überrascht, es musste wohl kurz vorher noch ganz gut geregnet haben. Wir machten uns jedenfalls frohen Mutes auf den Weg, kamen aber nicht weit, da ich nach gut 10km schon einen Platten hatte - wieder das Hinterrad, wie beim letzten Brevet. Also machten wir uns an die Arbeit. Mein Laufradsatz ist, was den Schlauchwechsel angeht, eine ziemliche Qual. Ob die Felge so hoch ist oder der Reifen etwas zu wenig Durchmesser hat, keine Ahnung... der Mantel geht nur extrem schwer ab und noch schwerer wieder drauf. Zudem ist die Innenseite der Felge so scharfkantig, dass sowohl Thomas also auch ich uns blutige Schnitte geholt haben :-( Augenscheinlich hat die Felge dann auch den ersten neuen Schlauch "gebissen", jedenfalls wollte keine Luft im Schlauch bleiben, war wohl ein Schnitt drin... Also nochmal ab, Manuel half mit einem weiteren Schlauch aus, der hielt dann. In der Zwischenzeit schellte mein Handy, wo wir wären, meinte Dirk Tombrink. Er wäre mit dem Rad angereist und gerade am Start. Also verabredeten wir uns.

Ebenso inzwischen traf Harald aus Moers ein, der hatte mir schon in der eiskalten Nacht beim Brevet beim Schlauchwechsel geholfen und hatte sogar Desinfektionsspray und Pflaster für Thomas und mich dabei. Falls Du das liest Harald: im Ziel habe ich Dich nicht mehr gesehen, zu dem Weizen, das ich Dir beim nächsten Mal ausgebe, gesellt sich gern noch eine Bratwurst hinzu - wirklich ein sehr, sehr netter, hilfsbereiter Radkollege, an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

Nochmals inzwischen stießen Dirk Dönike und Andy Seemann zu uns, so dass wir dann doch endlich wieder eine größere Gruppe waren. Schön! Der Rest der Fahrt verlief dann auch schadensfrei.

Die Strecke war sehr gemischt, mal furchtbare Straßen voller Löcher, mal guter Asphalt. Insgesamt verteilten sich die Höhenmeter auf viele, viele Wellen, so dass auch die Abfahrten irgendwie "zu kurz" waren, es fühlte sich ein wenig wie Stop-and-Go an. Ein paar schöne Rollerstrecken gab es aber doch zu genießen, und auch einige schöne Ausblicke:

DSC 2661 Small

Die Kontrollen waren Standard, Banane - Müsliriegel - Doppelkekse - Tütenkuchen, die Betreuer dafür sehr nett. Gegen Mittag wurde es dann auch wieder deutlich wärmer, gegen Ende der Strecke überwogen dann die Anteile mit viel Straßenverkehr, was insgesamt nicht sooo schön war.

Auf jeden Fall war es ein schöner Tag mit netten Vereinskollegen!

Viele Grüße,

Jürgen

DSC 2659 Small