Als Abwechslung zum Rad sind wir am Sonntag mal wieder zu Fuß unterwegs gewesen. Wir, das waren Frank, Manuel und Uwe. Mit der Bahn ging es nach Velbert-Neviges und vom dortigen Bahnhof zum Schloß Hardenberg. Hier begann unsere heutige Etappe über den Bergischen Weg. Das Ziel hatten wir uns ein wenig offen gelassen und wollten dies auch vom Wetter abhängig machen. Das Wetter war heute zum wandern geradezu perfekt, fast den ganzen Tag bewölkt mit ein klein wenig erfischenden Wind. Von Neviges führte uns der Weg in Richtung Düssel, wobei wir immer wieder von kleinen Steigungen überrascht wurden. Irgendwo sollte hier auch die Quelle der Düssel selbst sein, die haben wir allerdings bei der Trockenheit irgendwie übersehen.

Irgendwann hatten wir dann einen kleinen Bachlauf neben uns, die Düssel war gefunden. Im Laufe der Tour sollte diese immer ein wenig größer werden. In unregelmäßigen Abständen luden uns Bänke zu einer kleinen Pause ein, bei dem heutigen Wetter eine willkommene Gelegenheit um etwas zu trinken. Was man auf dem Bergischen Weg weniger findet sind Ausflugslokale die zu einer Pause einladen. Man sollte also immer etwas Verpflegung im Rucksack dabei haben. Es ist immer wieder überraschend, welche Abwechselung unser Land bereit hält. Der ständige Wechsel zwischen schattigen Waldwegen, schmalen Trails und Wiesen und Feldern macht wirklich Spaß. Bis auf kleinere Probleme ist die Ausschilderung sehr gut, so dass wir uns gut zu Recht gefunden haben.

Höhepunkt unserer heutigen Etappe war mit Sicherheit das Dorf Gruiten. Ein kleiner Ort mit vielen Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und sogar einem kleinen Lokal mit Garten. Nach einer kleinen Pause ging es von hier, immer entlang der Düssel, bis nach Gruiten. Dort trafen wir nach 28 km. Zurück ging es dann wieder mit der S-Bahn. Auch in Zukunft wollen wir in unregelmäßigen Abständen alle paar Monate mal wieder eine solche Runde zu Fuß absolvieren und unsere Heimat zwischen den uns bekannten Straßen entdecken. Wer Interesse hat uns dann zu begleiten kann sich gerne einmal vorab melden, damit wir ihn bei der Terminplanung mit einbeziehen können.

Als neues Vereinsmitglied begrüßen wir Benjamin Makuc. Benjamin fährt BMX/4X, wird ab und zu aber auch mal im Bereich RTF/CTF aktiv sein.

Zum Abschluss des Bundes-Radsport-Treffen in Langenselbold ging es noch einmal in den Spessart, alternativ konnte man auch eine CTF fahren. Für die RTF war heute das Radteam Neu-Isenburg zuständig. Vom Start weg führte uns die Abschlusstour in den unterfränkischen Bereich des Spessarts. Die ersten Kilometer über Somborn waren gut zum einrollen geeignet, bevor es zum ersten Mal kräftig bergauf ging. In Geiselbach kündigte ein Plakat für den heutigen Abend ein Weinfest an, sinnigerweise im Pfarrgarten. Ob der Pfarrer hier seinen Messwein unter die Leute bringen will? Kurz nach Hofstädten erreichten wir dann die erste Kontrolle, die heute in einem Weg neben einem Maisfeld untergebracht war. Wie immer beim BRT wurden wir auch heute wieder umfangreich versorgt.

Nach einer kurzen flachen Phase folgten dann drei Abfahrten, mit 14%, 9% und zum Abschluss mit 16%, leider führte diese durch einen Ort und endete abrupt an einem Stoppschild. Hier bogen wir nach links in Richtung Mömbris ab, einen Ort der Erinnerungen an frühere Ausrichtungen des Super-Cups in den 90er Jahren weckte. Im Mömbris mussten wir wegen einer Baustelle leider links aus dem Tal abbiegen und einen anderen Weg fahren, der aber in den Tracks auch angekündigt war. Mit 14% wartete ein richtiger schw..... Anstieg auf uns, der sich weiter nach oben mit 8 bis 10% fortsetzte. Dafür entschädigte die Abfahrt auf einer schmalen aber tadellosen Abfahrt, nach der man dann wieder die ursprüngliche Strecke erreichte. Über Schöllkrippen führte meine heutige 70er Runde wieder nach Horstädten und zurück zur Kontrolle, die wie bereits kannten. Also konnte man sich nach der Stärkung noch einmal auf die drei schnellen Abfahrten freuen, die man beim zweiten Mal auch schon viel schneller fahren konnte. Inzwischen setzte auch Wind ein, den wir in den vergangenen Tagen überaupt nicht gespürt hatten. Pünktlich zum Ende des BRT sollten die ersten Tropfen fallen, fragte sich nur wann und wo? Einen letzten Anstieg gab es noch zu bewältigen, bevor es über Erlensee zurück nach Langenselbold ins Ziel ging. Nicht ganz 70 km und 850 Höhenmeter bedeuteten den Abschluss des BRT 2018. Da Joachim und ich die einzigen Starter unseres Vereins waren konnten wir nicht für die Mannschaftswertung melden, deren Sieger am Nachmittag verkündet werden sollten. Für mich ging es nach einer Dusche im nahe liegenden Freibad dann direkt nach Hause.

Vielen Dank an die Vereine und ihre Helfer für ein tolles BRT. Für die Hitze kann keiner was, alles andere war top organisiert. Für alle die Lust haben mitzufahren, nächstes Jahr geht es vom 21. Juli an nach Neustadt an der Weinstraße.

Für den heutigen Tag im Rahmen des Bundes-Radsport-Treffen war der RSC Bimbach verantwortlich. Das Tagesprogramm verhieß Höhenmeter satt, bereits auf der kleinen Runde waren es 55 km mit 500 Höhenmetern. Auch mir waren die 119 km mit fast 1700 hm zu viel, so dass ich mich für die mittlere Runde entschied. Die lief bis auf ein paar kleine Änderungen entgegengesetzt der gestrigen Tour, so dass man sich schon auf die Strecke einstellen konnte. Morgens war ganz offensichtlich deutlich weniger Betrieb auf der Strecke als in den letzten Tagen, was sich dann mit etwas über 400 Teilnehmern auch deutlich in der Startzahl niederschlug. Neben den Höhenmetern spielte hier bestimmt auch die Wärme für viele eine Rolle.

Vom Start weg ging es flach durchs Kinzigtal, wobei es zur ersten Kontrolle noch einen saftigen Berg mit zweistelligen Prozenten zu bewältigen gab. Danach entschieden sich wohl noch viele für die kürzere Strecke und bogen von der Kontrolle ab nach Hause. Für alle anderen ging es nun die gestrige Abfahrt Richtung Flörsbach hinauf, was bedeutete 300 Höhenmeter wollten bewältigt werden. Oben teilte sich dann die Strecke und für mich ging es nach einigen weiteren kleineren Steigungen wieder bergab nach Bad Orb. Hier war die Ausschilderung der Strecke anders als der veröffentlichte Track, wobei unklar blieb was richtig war. Das sollte sich dann im Kinzigtal noch einmal wiederholen, eine Tatsache die bisher nicht aufgefallen war. Die Kontrolle stand diesmal mitten in der Kurstadt, wobei ich wie viele andere fast vorbei gefahren wäre und nur durch lautes Rufen auf die Kontrollstelle aufmerksam wurde.

Der Rückweg verlief dann über Gelnhausen mit ein wenig mehr Verkehr, bevor es für die letzten Kilometer durch die Felder ging. Der Weg ist zwar ein wenig weiter, dafür ohne Autos. Eine Tatsache die andere Teilnehmer scheinbar nicht davon abhielt den kürzeren Weg ins Ziel zu folgen, dies zeigt sich dann wenn überholte Teilnehmer auf einmal vor einem im Ziel sind.

Zum Schluss muss trotzdem einmal die Frage erlaubt sein, ob man zum einen im Rahmen eines Bundesradsporttreffen überhaupt solche Runden einbauen muss? Und wenn, warum muss die unbedingt zum Ende der Tourenwoche kommen, wenn die meisten eh schon müde sind? Ein Teilnehmer schlug heute vor, zumindest Alternativen anzubieten, so dass alle Teilnehmer zu ihrem Recht kommen. Fakt ist, die Teilnehmer beim Bundesradsporttreffen suchen mit Sicherheit in der Mehrzahl weniger Herausforderungen als die Marathoniken die Pfingsten nach Bimbach fahren.

Von Langenselbold aus ging es über Gelnhausen nördlich der A66 durchs Kinzigtal. Die Strecke war überraschend flach, allerdings auch mit einigem Verkehr. Überhaupt ist das relativ enge Tal stark genutzt, drängen sich neben der Autobahn noch eine stark befahrene Bahnstrecke und viele Gewerbebetriebe dort. Die erste Kontrolle kam heute schon sehr früh nach noch nicht einmal 20 km. Allerdings hatten wir heute mit 104 km auch die kürzestes Strecke der Tourenwoche zu absolvieren. Zur Erinnerung, bei einem BRT reichen bereits 100 km als Grenze für die 3 Punkte Touren, da diese 100 km der maximalen Tagesleistung für die Mannschaftswertung entsprechen.

Vor Bad Orb wartete dann die erste Steigung des Tages und nach einer schnellen Abfahrt waren wir dann auch in Bad Orb, wo der RVG 05 Bad Orb als Ausrichter der heutigen Strecke zu Hause ist. Die Kontrolle war im Kurpark in unmittelbarer des Gradierwerkes aufgebaut. Vorher hatte man noch die Gelegenheit einige Teile der historischen Altstadt im vorbei fahren zu bewundern.

Am heutigen Mittwoch starteten 528 Radsportler zur Zeitreise zum Keltenfürsten. Die heutige RTF wurde vom RC 03 Ilbenstadt organisiert. Auf Grund der massiven Hitze fährt inzwischen wohl jeder los wie es ihm beliebt, einen gemeinsamen Start gibt es auf jeden Fall um 8 Uhr nicht mehr. Die Hitze macht auch immer mehr Teilnehmern zu schaffen, so bin ich heute auch auf die mittlere Runde gewechselt.

Die Tour führte uns heute in die Wetterau. Nach wenigen Kilometern querten wir die A45 und folgten dieser in nördlicher Richtung. Das wellige Gelände kommt einem dabei entgegen, da die Steigungsprozente sich in Grenzen halten. Leider hat man selbst morgens nicht mehr das Gefühl einer morgenlichen Kühle, so dass es viele ruhig angehen lassen.