Auf Grund der Hitze besteht inzwischen die Möglichkeit bereits um 7:00 Uhr zu starten, wobei einige wohl noch früher unterwegs sind. Dabei war es selbst heute morgen um 7:30 Uhr schon warm. Nach einigen Kilometern durch die Weinberge rund um Neustadt folgte ab Kilometer 10 ein rund 8 km langer Anstieg mit knapp 500 Höhenmetern. Dieser lag Gott sei Dank gut im Schatten, so dass es zwar anstrengend, aber nicht zu Schweiß treibend war. Das Ziel hieß Lollosruhe, hier war auch die erste Kontrolle mitten im Wald aufgebaut. Die ersten nahmen hier schon einmal ein Krombacher zum Durst löschen. Anschließend folgte ein flotte Abfahrt, hinab in die Weinberge.Die Schleife durch den Pfälzer Wald war toll gewählt, die Straße sehr wenig befahren und die Abfahrt einfach toll zu fahren.

Der Name der Tour "Längs der Weinstraße" stimmte heute voll und ganz, der große Teil der restlichen Runde führte durch Weinberge. Leider waren heute auch etliche schlechtere Wegstrecken in den Weinbergen dabei, Betonplatten mit Fugen und Rissen sind auf Dauer ein wenig nervig. Im steten auf und ab folgte ein Weindorf auf das andere, wobei jeder sein eigenes Weinfest in den nächsten Wochen veranstaltet. Mit 101 km war es heute eine kurze Runde, beim BRT gibt es ja bereits ab 100 km ausnahmsweise 3 Punkte für die Wertungskarte. Gegen Mittag wurde es immer heißer, so dass die flüssige Verpflegung an der letzten Kontrolle, an der alle Strecken vorbei kamen, im wahrsten Sinne des Wortes heiß begehrt waren.

Zum Schluss ging es noch unterhalb vom Hambacher Schloß vorbei, der Wiege der Deutschen Demokratie. Kurz darauf war dann auch wieder Neustadt erreicht. Joachim war heute mit Tanja und der großen Gruppe von Kurbel Dortmund unterwegs, Dirk habe ich leider nicht gesichtet.

Der Dienstag ist der Tourentag in der Woche, an dem auch eine 150 km Runde beim Bundesradsporttreffen angeboten wird. Zusammen mit der aufkommenden Hitze und den Bergen im Pfälzer Wald heute durchaus eine Herausforderung. Die ersten Kilometer waren noch weitgehend flach und führten durch die Weinfelder. Dies macht sich meistenes auch am Asphalt bemerkbar, der in diesen Gegenden oft vom Feinsten ist. So konnte man das eine oder andere tolle Weingut begutachten, bevor man zur ersten Kontrolle kam. Diese war toll ausgewählt, wie das folgende Foto zeigt.

Weiter ging es in kurzen Abständen nach Göllheim zur zweiten Kontrolle, hier waren dann auch die ersten Hügel zu absolvieren. In Göllheim musste man sich dann entscheiden, ob man die Zusatzschleife zum Donnersberg fahren wollte oder nicht. Dirk entschied sich heute für die 110 km Runde, Joachim und Uwe fuhren die lange Strecke, wobei Joachim später startete und deutlich früher im Ziel ankam Der Anstieg führte uns Gott sei Dank nicht bis ganz nach oben zum Gipfel, sondern ein wenig am Berg entlang, wobei der Anstieg durchaus fordernd war.

 

Nachdem der Auftakt des BRT am Sonntag hügelig in den Pfälzer Wald führte, ging es heute total flach Richtung Süden. Und wir haben es heute geschafft und die 110 km Runde zusammen absolviert. Dirk, Joachim und ich sind mit einigen anderen die komplette Runde gemeinsam gefahren. Morgens starten wir mit Dennis aus Waltrop in Richtung Rhein. Auf der Strecke gesellten sich noch zwei Jungs aus Hamburg und einer aus Niebüll zu uns, so dass die Gruppe gut rollte. Später bekamen wir beim überholen der Kurbelaner Gruppe noch einen weiteren Mitstreiter, so dass wir die Runde zu acht zu Ende fuhren. Um es vorweg zu nehmen, wenn Dennis und Joachim ruhig unterwegs sind, reicht es bei mir gerade noch für den Windschatten.

Die Tour führte am Anfang über Nebenwege nach Lustadt, wo sich die erste und später dritte Kontrolle befand. Der dortige Verein hatte seine ganzen Trikots aufgespannt, eine nette Idee.

Von hier ging es nach Germersheim, wo wir lange Zeit entlang des Rheins fuhren. Teilweise ging es sogar direkt am Rheinufer entlang, ansonsten ein wenig versetzt zwischen Bäumen auf separaten Radwegen ohne Autoverkehr. Kurz vor der zweiten Kontrolle in Hatzenbühl mussten wir einer Baustelle über den Radweg ausweichen, die nächste Baustelle mit Vollsperrung der Straße erwartete uns dann wenige Kilometer weiter. Hier mussten wir dann unsere Räder durch die Büsche auf den tiefer liegenden Radweg tragen, ein kleiner Hinweis vorab wäre ganz nett gewesen. Über Lustadt ging es zügig zurück ins Ziel, wo wir recht früheitig eintrafen. Morgen geht es wieder in den Pfälzer Wald, dann muss jeder wieder sein eigenes Tempo fahren. Der morgige Tag ist der einzige an dem sogar eine 150 km Runde im Angebot steht. 

Helfer 4

Am Sonntag, dem 14.7., unternahmen wir - kurz nach der erfolgreichen Durchführung unserer RTF - unsere Helferfahrt. Einige RTFs waren ausgefallen, so dass wir den Termin "frei" hatten und kurzerhand etwas organisierten.
Ich hatte Samstag Nacht ein Verpflegungsfahrzeug in Marienthal geparkt, dass mit Leckereien und Getränken (gekühlt mit Scherbeneis in Thermoboxen) gut gefüllt war.
Am Sonntag trafen sich dann 18 Fahrerinnen und Fahrer, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Sehr gefreut habe ich mich über unsere Ehrengäste Harry und Tanja, beide waren die Strecke ja schon am Wochenende zuvor gefahren und begleiteten uns erneut.

Helfer 0

Das Wetter war bedeckt, aber trocken, warm genug, um kurz-kurz zu fahren, also ideal zum Radeln. So führte uns unser Weg zunächst zum Rhein, wo wir in Götterswickerham am Steg eine kurze Fotopause einlegten...

Helfer 4

Die erste Tour beim Bundesradsporttreffen habe ich ausgelassen und dafür eine RTF auf der Anfahrt dorthin gefahren. Dazu habe ich mir die Tour vom RV Schwalbe Asslar ausgesucht. Der Startort liegt unmittelbar an der A45 und ist so schnell zu erreichen. Die ersten Kilometer führen einen flach zur ersten Kontrolle am Bahnhof von Stockhausen. Der Bahnhof hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen, die Kontrolle war, wie alle auf der Tour, Spitze ausgerüstet. Einer der Helfer stellte sich als Schalker heraus und war äußerst erfreut. Mit einem Glück Auf ging es dann aber weiter. Ab jetzt ging es bergauf und das gleich einmal 19 km am Stück, wobei die Steigung sich ständig zwischen 2% und 8% änderte. Am Ende wartete dann nach rund 40 km schon die zweite Kontrolle, eigentlich ein wenig zu früh. Die jetzt kommende Abfahrt hätte man noch gut mitnehmen können. Die beiden langen Runden führten dann wunderschön über den Aartalradweg (eine alte Bahntrasse?), später vorbei am Aartalsee bis zur dritten Kontrolle in Oberweidbach. Danach ging es noch einmal kräftig bergauf und dann zurück zum Aartalsee. Kurz vor Aßlar macht die Tour dann noch einen kleinen Bogen und wir durften noch eine weitere Steigung absolvieren, bevor es hinein ins Ziel ging. Insgesamt waren auf der 110 km Runde heute über 1200 Höhenmeter zu absolvieren. Fazit, eine tolle Veranstaltung bei der alles gepasst hat.

Als neues Vereinsmitglied begrüßen wir Lea Rinne. Lea ist die Tochter von Alexandra und fährt regelmäßig CTF's und RTF's. Sie hat unsere RTF genutzt um sich anzumelden. Damit haben wir auch einmal jugendlichen Nachwuchs im Rennradbereich.