Platzierungen in Wuppertal und Dortmund

Am 27.09. war ich in Wuppertal bei einem Rundstreckenrennen über 42 km in der Seniorenklasse 3 am Start. Die Rundenlänge betrug 1 km und so waren 42 temporeiche Runden zu absolvieren. Das Ganze wurde durch einen kleinen Anstieg direkt nach der Linkskurve unmittelbar nach der Zielgeraden verfeinert.

Aufgrund des hohen Tempos konnten viele der gestarteten Mitstreiter den Anschluss nicht halten und wurden irgendwann zwangsläufig überrundet. Bei den vielen überrundeten Grüppchen galt es im Verlaufe des Rennens den Überblick zu behalten und den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Deshalb orientierte ich mich konsequent an den vermeintlichen Favoriten und hielt mich nach Möglichkeit immer unter den ersten 10 Fahrern auf.

Im Endspurt konnte ich dann gut mithalten und mich als 7. platzieren.

 

Vor dem BMX Nord-Cup in Bielefeld bot es sich für mich an den Besuch in Bielefeld die RTF der RSG Harsewinkel vorzuschieben. So konnte ich etwas für mich tun und gleichzeitig einmal bei unseren BMX Racern vor Ort sein. Da die BMX Rennen erst um 12 Uhr beginnen konnte ich vorher noch gut die 80 km Runde fahren. 

Der Start befand sich im Heimathaus, einem sehr schönen Fachwerkhaus. Genügend Parkplätze und Duschen bot die benachbarte Schule. Bei frischen 8 Grad und Nebel ging es um Punkt 8 Uhr im Massenstart auf die Strecke. Der Nebel löste sich Gott sei Dank schnell auf und die Sonne wärmte dann auch ein wenig. So bildeten sich schnell einige größere Gruppen und wir kamen flott voran. Auf den ersten Kilometern musste man bei etlichen Richtungswechseln ein wenig aufpassen, das wurde aber schnell besser. Die Tour führt von Harsewinkel Richtung Bad Iburg, wo auch die einzige Bergwertung über den Teuto nach Lienen zu verzeichnen ist. In Bad Iburg  Die Strecke selbst ist einfach toll zu fahren, auf den gesamten 80 km war genau 1 Ampel zu verzeichnen, und die war noch ausgeschaltet. An der ersten Kontrolle hatten die Helfer ein wahres Buffett aufgebaut, wer dort nichts gefunden hat ist selber Schuld. Auch an der zweiten Kontrolle gab es verschieden belegten Rosienenstuten, Riegel, Kuchen und Obst. Die RTF führt weitgehend über sehr ruhige Feldwege und Nebenstraßen, so dass der motorisierte Verkehr nur selten störte.

Störend war für mich nur die "Wünsch Dir was Runde" bei der Rückmeldung im Ziel. Hier wurde mal wieder das blaue vom Himmel gelogen und in die Wertungskarten eingetragen. Die gute Dame am Tisch trug alles ein was gewünscht wurde. Da ich mich nach der schönen Runde nicht ärgern wollte ging es schnell weiter nach Bielefeld. Die Tour würde ich genre noch einmal fahren, dann aber eine der längeren Strecken, die dann durch den Teuto bis nach Westerkappeln rauf führen.

Beim BMX Nord-Cup in Bielefeld waren 278 Sportler am Start, die meisten davon in den Nachwuchsklassen. Wenn man so sieht wie wenige Sportler bei den Jugendrennen auf der Straße am Start sind und das mit dem BMX Sport vergleicht ........ Für unsere Sportler verlief der Tag bei bestem Wetter wieder einmal sehr erfolgreich, wie ihr der Auflistung von Katja und den Bildern von Britta entnehmen könnt.

Dieses Wochenende ging es mit 17 Vereinsmitgliedern nach Bielefeld. Bei tollem Wetter erzielten wir diese Ergebnisse:

Beginner:

Platz 1 Fabrice Löchtermann und Moritz Lipka

Platz 2 Henry Kirsten 

Platz 5 Marlon Niemann

Platz 6 Merlin Kindt

Platz 7 Bert Neumann 

Lizenzer:

Platz 2 Leonie Hois

Platz 3 Maria Fuhrmann 

Platz 4 Christoph Kania

Platz 5 Liz Bürgin

Platz 8 Louis Böhmer 

Das Halbfinale erreichten: Paul Fellmann, Jacob Pawlowski, Nils Neumann und Benedict Hüssen. 

Für Devin Bienert reichte es leider nicht ins Halbfinale. Auch Tom Holtfurth fuhr heute sein erstes Rennen und hatte wie alle viel Spaß. 

 

Gruppe Small


Am Sonntag trafen wir uns zur gemeinsamen Ausfahrt in Mülheim. Wir hatten uns die 150er vorgenommen, die einige Höhenmeter bereithalten sollte. Das Wetter war prima, die Stimmung gut, und so machten wir uns froher Dinge auf den Weg.

Die Strecke haben wir allerdings als nicht so rennrad-ideal empfunden, man merkte deutlich, dass hier jede noch so kleine Steigung eingeflochten werden sollte, denn es ging anfangs auf teils recht schlechten Wegen voller Löcher sehr, sehr häufig immer wieder rechts, links, rechts, links... rauf... runter... rauf... runter... ein paar knackige Steigungen waren schon dabei, aber die Belohnung blieb oft aus, da die Strecke für eine schöne Abfahrt zu schlecht, voller 90-Grad-Kurven, mit viel Verkehr, voller Pferdemist (!) oder sonstwie ungeeignet zum schnellen fahren war.

Hinzu kam, dass die Beschilderung teils recht karg war. Manches mal hingen die Schilder auf der anderen Straßenseite oder kamen sogar erst nach der Kurve. Auf einer Abfahrt mit 12% eine 90-Grad-Rechtskurve mit Schild ankündigen? Entweder war das Schild geklaut oder schon vorher nicht da, jedenfalls ergaben sich so einige Situationen mit scharfen Bremsungen, Umkehr nach Falschfahrt etc. pp., nicht ganz ungefährlich, manchmal.

Obwohl die Landschaft schön war, konnte man sie irgendwie kaum recht genießen. Nach der ersten Kontrolle, die da noch ganz gut mit Essen und Trinken versorgt war (Bananen, Marmeladenbrote und Schokokekse sowie Weingummis und Riegel) ging es weiter, wurde aber nicht wirklich besser. Die ersten Carbonlaufradfahrer fingen an, sich zu beschweren "hiernach brauche ich neue Laufräder" usw. Einmal fuhren wir direkt am Parkplatz einer Großveranstaltung mit mehreren Hundern Teilnehmern vorbei (den Xiletics), die sich mit uns den Weg "teilten". Was man so teilen nennt. Schrittgeschwindigkeit war angesagt.

Am heutigen Samstag veranstalteten wir für die KITA Herforder Straße einen KIBAZ Aktionstag mit dem Laufrad bei uns im Bikepark. Auch wenn nicht ganz so viele Eltern mit ihren Kids die Einladung wahrgenommen haben hatten die teilnehmenden Kinder und ihre Eltern viel Spaß. Der Leiter der KITA Herforder Straße schwang sich persönlich abwechselnd auf ein BMX Race Bike und einen Cruiser und erkundete zusammen mit den Kids unseren Bikepark.

Um auch die heute nicht teilnehmenden Kids vom Laufrad zu überzeugen werden wir in Kürze ein Laufrad KIBAZ in der KITA vor Ort durchführen. Darüber hinaus will die KITA demnächst mit einigen Kids in den Bikepark kommen, um noch mehr Kinder für das Laufrad zu begeistern. Weiterhin wollen wir die räumliche Nähe zur Katholischen Grundschule nutzen und gemeinsam mit der OGS versuchen ältere KITA Kinder schon einmal mit dem Einrad vertraut zu machen. Diese könnten dann beim Wechsel in die Katholische Grundschule direkt an unserer Einrad AG teilnehmen.

Die Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Rad-Club Buer / Westerholt und der KITA Herforder Straße konnten wir mit dem heutigen Aktionstag legen. Jetzt gilt es in den nächsten Monaten die Pläne in die Tat umzusetzen. 

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Abenteuer Ötztal-Marathon

Am 27.8. fuhren Dirk Tombrink und ich mit mehr als 4000 anderen beim Ötztaler Radmarathon mit. Weil es mir so gut gefallen hat, wollte ich Euch gern davon berichten... und es sind doch viele Worte geworden, also, wenn ihr mögt, nehmt euch ein wenig Zeit und vielleicht kann ich euch ein wenig mit auf die Reise nehmen...

Ein Startplatz beim Ötzi!

Der Ötztaler. Natürlich hatten mir schon viele von dem Rennen in den Alpen berichtet, dem härtesten, das es geben solle. Dirk und Werner, mit denen wir schon Radurlaub auf Mallorca gemacht hatten, waren auch schon dort gewesen und hatten von ihren Abenteuern berichtet. Von unglaublich schlechtem Wetter, Eiseskälte und harten Bedingungen erzählt. Also hatten auch wir, meine Frau Anni und ich, uns dort angemeldet.

Eigentlich bin ich als 90kg-Mann für Bergiges gar nicht gut "ausgelegt", weiß der Teufel, warum mir gerade das Bergauf-Fahren solchen Spaß macht. Vielleicht, weil ich schon als Kind immer mit meinen Eltern in den Bergen wandern war und diese Freude auch im Urlaub mit meiner Frau teilen konnte.

Leider hatte es bei der Anmeldung nicht geklappt, wir bekamen keine Startplätze. Erst mein Vereinskamerad Christian konnte mir einen Bekannten nennen, der einen Startplatz abgeben wollte. Der Winter war ohne Krankheit gegangen, ich fühlte mich ganz gut, rief an, und der Startplatzübergang wurde fix gemacht. Da hatte ich ihn auf einmal, den Startplatz beim Ötzi. 238 Kilometer und 5500 Höhenmeter. Und ich war noch keinen einzigen alpinen Bergpass gefahren.

Anni war leider im Frühjahr ziemlich krank geworden und wollte dann keinen Startplatz mehr. Trotzdem wollten Sie und unsere Nichte Sabrina mit in die Berge. Dirk und Angela besorgten uns Zimmer in Sölden, und das Datum rückte immer näher. Wir fuhren einige RTFs, und in den letzten Wochen beeindruckte mich mein Kumpel Dirk mit einer beispiellosen Gewichtsreduktion. Ich glaube, er muß 10 bis 15kg abtrainiert haben, mir sind da bloß 3kg während der Radsaison gelungen. Hut ab! Die ganzen Kilos müssen schließlich den Berg raufgefahren werden, bei unserem Bergzeitfahren hatte ich ja gesehen, wie anstrengend das sein kann.