Vorteile einer Mitgliedschaft beim RC Buer / Westerholt

Die Mitgliedschaft im Radsportverein ist mit vielen Vorteilen verbunden. Diese wollen wir Euch im folgenden aufzeigen:

  • zusätzlicher Versicherungsschutz über die private Tretradversicherung (Sportversicherungsvertrag)
  • kein Startgeld in NRW für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bei allen RTF Veranstaltungen
  • bundesweit kein Startgeld bei RTF für Schüler bis 14 Jahre
  • günstigeres Startgeld (bei normaler RTF 2 €) für alle Erwachsenen bei RTF Veranstaltungen
  • kostenlose Ausgabe der RTF Terminplaner des BDR, des RSV NRW und der NRW Monatshefte
  • regelmäßige Rabatte bei unserem örtlichen Radhändler - Radmarkt Meinhövel -
  • günstige Mietkonditionen für Rad - Reise - Koffer
  • günstige Mietkonditionen für Leih - Rennräder
  • Preisnachlass von 10% für alle Mitglieder beim Kauf einer Brille (nicht nur Sportbrillen) bei Dr. Tiesmeyer in Bottrop, Hochstr. 8


Darüber hinaus bietet der Verein gemeinsame Trainingsfahrten, gemeinsame RTF und Unternehmungen und Feiern. Den Vorteil etwas gemeinsam zu unternehmen kann man nicht bezahlen.

Sportversicherungsvertrag:

Die Mitglieder der BDR Radsportvereine sind über den Landessportbund NRW in der Regel beim ARAG Konzern versichert:

1. Sportversicherungsvertrag

In der Bundesrepublik Deutschland besteht im Rahmen der Vereinsmitgliedschaft ein Sportversicherungs-Vertrag mit dem jeweils zuständigen Landessportbund.

Der Verein hat dabei die Möglichkeit, über seinen Landesfachverband einem sogenannten Gruppen-Versicherungsvertrag beizutreten. Dabei handelt es sich um ein Versicherungspaket, das der Landessportbund mit einer Versicherungsgesellschaft speziell für die Bedürfnisse des Sports zusammengestellt hat. In diesem Paket sind in der Regel alle Versicherungen enthalten, die im Rahmen der täglichen Vereinsarbeit benötigt werden.

Konkret sieht die Praxis so aus, dass der Verein durch seine Mitgliedschaft über das bestehende Rahmenabkommen den Versicherungsschutz automatisch erhält. Da jeder Landessportbund seine eigenen Verträge abschließt, müssen Sie sich bei Ihrem Dachverband informieren, welche Versicherungsgesellschaft für Sie zuständig ist und welche Bedingungen bestehen.

Da individuelle oder sportartenspezifische Risiken nicht zu Lasten aller gehen dürfen, muss der angebotene Versicherungsschutz im Hinblick auf die Beitragsgestaltung vertretbar und finanzierbar sein. Daher werden in der Regel folgende Grundsätze bei der Festlegung des Versicherungsumfanges und der Versicherungsleistungen festgeschrieben:

Der Sportversicherungsvertrag kann nur als Beihilfe für die Verbände, Vereine oder Mitglieder verstanden werden. Er kann keinesfalls die private Vorsorge ersetzen. Darum müssen Leistungen primär für schwere Unfälle zur Verfügung stehen, während gesundheitliche Bagatellschäden nicht zu Lasten der Gemeinschaft gehen dürfen.

Die Gleichbehandlung aller Mitglieder und Vereine muss sichergestellt sein. Niemand soll aufgrund der von ihm betriebenen Sportart oder wegen seiner persönlichen Verhältnisse besser gestellt sein.

Soweit vertretbar, sollen in bestimmten Fällen Versicherungsleistungen aus der Sportver-sicherung erst dann erbracht werden, wenn ein Schadenausgleich nicht anderweitig erreicht werden kann. (Subsidiarität)

Da es sich um eine Ausschnittsversicherung handelt, können nur Fälle einbezogen werden, für die ein ursächlichen Zusammenhang mit einer Vereinsbetätigung besteht. Für individuelle Aktivitäten kann die Gruppenversicherung daher nicht greifen.

Zusammenfassend sei festgestellt, dass die Versicherung im Rahmen des Vereinssportes nicht über die Lizenz o. ä. geregelt ist, sondern über Ihre Mitgliedschaft in einem Verein. Wenden Sie sich also zwecks Fragen zur Versicherung an Ihren Landessportbund bzw. das Versicherungsbüro beim Landessportbund.

2. Private Tretradversicherung

Im Rahmen der Sportversicherungsverträge der Landessportbünde/-verbände besteht kein Versicherungsschutz für die Risiken des privaten Radfahrens. Über eine Rahmenvereinbarung kann Mitgliedern zusätzlicher Versicherungsschutz für die privaten Radfahrrisiken gewährt werden. Unter privatem Radfahren im Sinne dieses Vertrages verstehen sich Fahrten der versicherten Personen außerhalb offiziell angesetzter Vereins- und Verbandsveranstaltungen. Versichert ist also die sonntägliche Familienradtour, oder die Fahrt zur Arbeitsstätte genauso, wie die sportliche Trainingsfahrt, die das Mitglied aus eigenem Antrieb ohne offizielle Anordnung des Vereins durchführt. Die PTV ist eine Kombination von Unfall-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Der Versicherungsschutz in der PTV wird von den Mitgliedern über den jeweiligen Landesverband mit obligatorischer Meldung aller Mitglieder, oder über Einzelanmeldung beantragt.