Tetraeder Bottrop

Am Sonntag, den 31.1., trafen wir - Ulli, Frank, Stefan und Jürgen - uns morgens um 6:00 an unserem Trainingstreffpunkt Café Ewald. Wir hatten uns vorgenommen, die 4 Etappen der CTF-Etappenfahrt "Von der Industriekultur zur Natur" CTF Permanente 2016 zu erkunden - in einem Stück. Ob unsere Kräfte dafür reichen, wussten wir nicht, aber zum Glück ist der Rundkurs ja nie wirklich weit vom Startort entfernt, so dass uns klar war, dass wir jederzeit auch vor Ende der Tour eine kürzere Strecke zurückfahren könnten.

Wir hatten uns überlegt, ob man die vier Etappen im Sommer nicht auch als geführte, große Tour anbieten könnte. Daher wollten wir uns die Strecke natürlich vorab mal genau ansehen. Also genug zu futtern und zu trinken im Rucksack eingepackt und gut gelaunt los.

Unser erster Weg führte uns vom Café Ewald zur Halde Hoppenbruch, zu dem großen Windrad. Die Stille und die Lichter in der Nacht erzeugen schon eine ganz besondere Atmosphäre, was uns sehr gefallen hat.

Weiter ging es zum Ewald-See durch den Emscherbruch Richtung  Zoo, wo wir die neue geschwungene Brücke überquerten und am Kanal entlang zur Schurenbachhalde fuhren. So langsam brach der Tag an...

Im heraufziehenden Licht erinnerte die große Steele fast schon an den Filmklassiker "2001" von Stanley Kubrick. Auch von hier gab es einen tollen Rundblick auf das erwachende Ruhrgebiet.

Unser nächstes Ziel, das Tetraeder in Bottrop, war schon gut zu erkennen.

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Weiter ging es Richtung Bottrop. Hinter dem Alpincenter ging die Sonne auf... die Wege hier waren bislang ziemlich gut zu fahren, nach den sintflutartigen Regengüssen vom Vortag hatten wir Schlimmeres erwartet. Aber wir hatten ja noch einiges vor uns.

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Der Weg zum Tetraeder war durchweg prima zu fahren, so gut wie keine Stops, stellenweise Asphalt, meistens guter Schotter, breite Haldenzuwegungen machten das vorwärtskommen leicht.

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Am Tetraeder angekommen war der Horizont in Rot-Violett getaucht. Tolle Landmarke, das Tetraeder, aber sehr zugig da oben. Also schnell etwas gegessen und weiter zur Halde Haniel.

 

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Die Halde Haniel hat uns allen besonders wegen der vielen Ausstellungsstücke aus dem Bergbau und der Kunstwerke gefallen. Wir fuhren entlang des Pilgerweges, auf dem sich zu jedem Karfreitag viele Wanderer auf den Weg machen. Frank hatte als ehemaliger Bergmann, der oft vor der Kohle stand, viel mit Freude und Herzblut zu erzählen. Toll!

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Oben, am mit 159m Höhe höchsten Punkt des Ruhrgebietes angekommen, gab es wieder ein schönen Rundumblick. Es gibt viel zu sehen im Ruhrgebiet!

Stellenweise war auch sehr schön zu erkennen, wie aus den alten Abbaubgebieten neue Landschaften entstehen.

Unser Weg führte uns weiter nach Schermbeck, durch die Kirchhellener Heide.

Schöne Wege, recht gut zu fahren, an vielen kleinen Seen und am Heidhof vorbei. In Schermbeck gab es dann bei der Bäckerei erst Mal Kaffee und Torte für alle. Hier trafen uns unsere Kollegen Christian und Theo, die schon einige Kilometer mit dem Rennrad hinter sich hatten. "Die schlammigen Räder können nur von unseren Jungs sein", dachten sie wohl und begrüßten uns, die wir wohl auch nicht viel besser aussahen.

Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Lippramsdorf, vorbei an Lembeck und Wulfen, durch Wald auf stellenweise sehr weichen, schlammigen Wegen, die uns ganz schön forderten. Es ging auch bergauf, bis auf 146m, auf den Waldbeerenberg. Hier stand plötzlich der Kommunikationsturm mit dem runden Teller vor uns, den man eigentlich schon von weitem sehen kann, der uns im Wald bis ganz kurz davor verborgen geblieben war. Eine schnuckelige Abfahrt brachte uns dem eigentlich nahe liegenden Lippramsdorf entgegen. Der Strecken durch den Wald allerdings glichen frisch gepflügtem Acker, den wir mit unseren Rädern nochmal umdrehten - im kraftzehrenden Schneckentempo ging es langsam voran. An den Stellen, wo man mal eine Straße überqueren musste und Asphalt unter den Stollen hatten, kam es einem fast vor, als würde man gezogen. Der Tag neigte sich langsam, der Regen verstärkte sich, und wir kehrten im Café Sander ein.

Stefan und ich entschieden uns, die Tour nach dieser dritten Etappe zu beenden. Immerhin schon 120km in den Beinen waren wir ziemlich erschöpft und fuhren die letzten 20km über Asphalt nach Hause, während Ulli und Frank das Vorhaben, die ganze Etappentour zu fahren, doch wirklich noch umsetzten. Beide meldeten nach 12 Stunden Fahrt, heil angekommen zu sein. Das letzte Stück kreuz und quer durch die Haard war nach ihren Worten noch ganz schön fordernd.

Insgesamt haben uns die Etappen sehr gut gefallen, mit vielen Highlights, Aussichtspunkten, spaßigen Abfahrten, knackigen Aufstiegen, ohne viel Verkehr. Wer sie fährt, wird das Ruhrgebiet von seiner schönsten Seite kennenlernen und dieses Erlebnis sicher nicht vergesesn. Sicher ist die Strecke in trockenem Zustand im Sommer einfacher zu fahren, bleibt aber dennoch sehr fordernd, schon der Länge wegen. Wir werden uns in aller Ruhe nochmal zusammensetzen und überlegen, ob wir eine solche Tour im Sommer als geführte Etappenfahrt anbieten. Ich fände es toll!

Zu guter letzt: Sorry für die nicht so tollen Fotos, als kleinen Ausgleich gibt es hier noch ein kleines Video mit den Bildern: 160km Mountainbike Entdeckertour

Und ansonsten: Nichts geht über das eigene Er-fahren, es lohnt sich!

Viele Grüße, Jürgen

 

 

 

 

Mitten zwischen alter und neuer Saison ist jetzt die Ewige Bestenliste mit allen Punkten aus 2015 online. Joachim hat es geschafft und hat Uwe an der Spitze abgelöst. Herzlichen Glückwunsch.

5 Neuzugänge sind zu verzeichnen - innerhalb der TOP 10 ist außer dem Platztausch von Joachim und Uwe alles unverändert. Jürgen macht die meisten Plätze gut - immerhin 29 nach oben.

 

Alle Details findet Ihr hier.

Am letzten Samstag wurden unsere fleißigen Helfer für ihren Einsatz bei den drei Veranstaltungen in 2015 mit einem gemeinsamen Abendessen belohnt. Bei dieser Gelegenheit gab es auch die Ehrengaben für alle erfolgreichen RTF'ler.  Jeder konnte seine ausgesuchte Vereinskleidung für die neue Saison in Empfang nehmen. Auch wurden alle Sieger der Vereinsmeisterschaft geehrt - bei den Damen sind dies Andrea, Sabrina und Claudia. Bei den Männern wird die Siegerliste angeführt von Joachim, gefolgt von Jürgen und Jörg. Herzlichen Glückwunsch.

VM 2 klein

VM 1 klein

Wer eine Weltreise machen möchte, muss nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Beim Moonlight Minigolf in Duisburg konnte eine kleine Gruppe Jugendlicher sich diesen Wunsch erfüllen. In einer mit Schwarzlicht gefluteten Halle kam es darauf an, den Golfball über 27 Bahnen schnellst möglich einzulochen. In der Halle werden verschiedene Themenwelten wie z. B. das Meer oder der Dschungel dargestellt. Laura gewann, wie bereits beim Bowling.

 

 

 

 

 Das sind die Ergebnisse:

  1. Laura R.97
  2. Annika und Nathalie108
  3. Stella118
  4. Laura S.124
  5. Mia136

In diesem Rahmen fand auch die JHV der Jugend statt. Da Nathalie nicht mehr zur Wiederwahl stand, musste ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gefunden werden. Die 16-jährige Laura R., die gemeinsam mit Isabelle das Einradtraining leitet, tritt in Nathalies Fußstapfen. Sie bildet gemeinsam mit Manuel den neuen Jugendvorstand. Der Jugendvorstand muss von der Mitgliederversammlung am 2. Februar bestätigt werden.

Als neues Vereinsmitglied begrüßen wir Louis Michael Mende. Louis fährt BMX und hat sich jetzt nach einer kleinen Pause entschlossen das bei uns im Verein relgemäßig zu machen. Da er auch intensiv Leichtathletik betreibt sieht Louis das BMX fahren als gute sportliche Ergänzung. Mit ihm wächst auch wieder unsere Jugendabteilung.

Vergangenen Donnerstag war ein Reporter beim Training unserer Einrad Fahrerinenn in der Halle. Daraus ist ein wirklich guter und ausführlicher Bericht geworden der jetzt online auf Buer Total unter dem Motto "Einrad ist für alle da" veröffentlicht wurde. Weitere Veröffentlichungen in anderen Medien sollen folgen. Den Bericht könnt ihr hier nachlesen.