Münsterlandgiro 2010

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Als Team "Obelix" (siehe unten **) standen die Fahrer /in des RC Buer / Westerholt beim heutigen Münsterlandgiro am Start. Bei idealem Radwetter ging es am Morgen auf die Strecke. Lediglich der Wind auf dem Rückweg erschwerte das Rennen. Allerdings gab es in diesem Jahr einige Anstiege zu bewältigen. Von Havixbeck aus ging es bergauf zum Longinusturm (Baumberge) und anschließend noch über den Nottulner Berg. Auf der langen Runde musste außerdem der Coesfeld Berg und der wirklich steile Anstieg hinter Darup überwunden werden.

Aus Startblock B ging es für Claudia und Joachim auf die 57 km lange Runde. Da keine ordentliche Gruppe zustande kam, hieß es die Strecke alleine von vorne zu fahren. Von Gruppe zu Gruppe konnte Claudia mit Hilfe Joachims Windschatten auf Platz 2 (AK) und Platz 9 der Gesamtwertung in 1,31 Std. (4. beste Zeit) fahren.

Dirk konnte ebenfalls aus B (jedoch 94 km) einen tollen 222. Platz von 1220 Männern (AK ?? ) in der Zeit von 2,36 Std. herausfahren. Auch er musste eine Menge Führungsarbeit leisten.

Das schwerste Los hatten Michael und Joachim S. gezogen. Auf der 94er Runde starteten die Beiden aus Block D und erreichten für diese Ausgangslage gute Platzierungen.

Stephan und Andre fehlten leider krankheitsbedingt.

(**) Obelix ist neben Asterix der Hauptdarsteller der Asterix-Comic-Reihe und gleichzeitig dickste Freund von Asterix. Seines Zeichens Lieferant für Hinkelsteine und Steinmetz wie Dirk Tombrink, unserem Mitstreiter und heutigen Trikotsponsor. Danke dafür !

Sparkassen Giro Münster 2009

Bericht von Joachim H.

Munster1_thumbJoachim S., Volker und Michael

Frei nach dem Motto der Jedermannrennen „Jeder ein Sieger“ waren wir heute mit 7 Siegern zum Münsterlandgiro 2010 mit Start und Ziel in Münster angetreten. Dass das Siegen so anstrengend sein würde haben wir nicht gedacht. Unsere größten Gegner waren nicht die angeblich 1400 Mitstreiter auf der fast 78 km langen Runde sondern der extreme Wind, der jeden Alleingang schnell beendete. Die Starter hatten mit Windgeschwindigkeiten von 45 km/h., in Böen sogar über 50 km/h zu kämpfen. Windkante fahren war angesagt. Das äußerst nervöse Fahrerfeld hatte außerdem unter vielen Stürzen zu leiden. Leider (aus meiner Sicht) gab es nicht einen einzigen Hügel für die Bergziegen, so dass das Rennen durch die „richtige“ Gruppe entschieden wurde.

Stephan konnte, wie erwartet, seine super Trainingsform bestätigen und wo andere am Ende einer langen Saison nicht mehr richtig in „Fahrt“ kommen, zeigte er heute eine tolle Leistung. Dazu meinen Glückwunsch. Am Ende sprang nach knapp 2 Stunden Fahrtzeit ein super Platz 85 für Ihn heraus. Für mich hieß es am Ende Platz 129, leider hatte ein Sturz nach 1 km mich schon früh von Stephan getrennt. Damit war unser Versuch zusammen zu fahren doch schon sehr früh zu Ende. Mein wichtigstes Ziel habe ich jedoch erreicht, nach Claudias schwerem Sturz von Mitte September heil ins Ziel zu kommen !! Allein in „meiner“ Gruppe hat es hinter mir noch zweimal richtig geknallt und die Verletzen unter der Rettungsdecke 10km vorm Ziel werden wir wohl so schnell nicht vergessen.

Munster2_thumbJoachim S., Joachim H. und Michael

Ähnlich ging es auch unseren Teamkollegen, auch sie wurden durch Stürze oder Windkante voneinander getrennt, obwohl sie eigentlich zusammen fahren wollten, da sie nur eine Pumpe dabei hatten. Als nächster kam kurz danach Dirk T. mit einer starken Leistung ins Ziel, wenige Minuten später Michael, kurz darauf Joachim S. und Volker, danach folgte Danny. Jeder erzielte für sich eine tolle Platzierung !!

Alle waren sehr zufrieden, niemand zu Schaden gekommen und die Pasta im Ziel war so gut ,dass Dirk noch Nachschlag holte. Leider erwiesen sich die kurzen Hosen nach dem Umziehen von Dirk und Michael als zu optimistisch, so dass sie sich das Profirennen nicht mehr anschauen konnten. Ich denke es war für alle ein Erlebnis und ich bin sicher, dass es nicht das letzte Mal war.